BZÖ: Interio-Chefin will nicht kandidieren

Interio-Chefin Janet Kath will nicht Spitzenkandidatin des BZÖ werden. „Für mich ist das keine reizvolle Aufgabe“, erklärte Kath in einem Interview mit der Tageszeitung „Kurier“ (Montag-Ausgabe).

Laut dem Zeitungsbericht sei Kath vom BZÖ gefragt worden, ob sie den Job übernehmen wolle. „Meine Stärken liegen sicher im Handel und nicht in der Politik“, antwortete die Unternehmerin auf die Frage, ob das keine Herausforderung wäre.

Vizekanzler Hubert Gorbach (B) zeigte am Samstag nur geringes Interesse als Spitzenkandidat in die kommende Nationalratswahl zu gehen. Man habe ja schon seit geraumer Zeit gespürt, dass er sich da nicht vordränge, erklärte der geschäftsführende Bündnis-Obmann.

Einen Tag vorher hatte der orange-blaue Klubchef Herbert Scheibner (B) bedauert, dass keiner aus der BZÖ-Regierungsmannschaft den Job übernehmen könne oder wolle. Daher könnte es darauf hinauslaufen, dass er selbst oder sein Vorgänger Peter Westenthaler letztlich an der Spitze in den Wahlkampf ziehen. Bereits am Wochenende nach Ostern hätte die Entscheidung über die Spitzenkandidatur fallen sollen.

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