BZÖ fordert Untersagung von serbischer Kosovo-Demonstration

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Das BZÖ hat am Donnerstag ein Verbot einer für den Abend geplanten Demonstration von Serben gegen die Anerkennung des Kosovo durch Österreich auf dem Wiener Ballhausplatz gefordert.

“Bei aller Hochachtung vor dem verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrecht können und dürfen wir es uns nicht länger bieten lassen, dass gewaltbereite Serben und Kosovaren ihre ethnischen Konflikte hier bei uns austragen, unsere Straßen unsicher machen, Krawalle veranstalten und wie zuletzt Exekutivkräfte verletzen”, betonte BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer Aussendung.

Österreich sei “nicht das Schlachtfeld für kulturelle und ethnische Konflikte von gewaltbereiten Ausländern”, so Grosz, der Innenminister Günther Platter (V) und die Wiener Polizeidirektion aufforderte, die geplante Kundgebung zu untersagen.

Die Demonstration unter dem Titel “Begräbnis der österreichischen Neutralität” wird von der österreichisch-serbischen Solidaritätsbewegung organisiert und soll ab 19.00 Uhr stattfinden. Bei der Polizei herrscht nach den Ereignissen vom Sonntag “höchste Alarmstufe”. Nach einer Demonstration am Heldenplatz, bei der sich etwa 8.000 Menschen versammelt hatten, war es zu Ausschreitungen serbischer Jugendlicher gekommen. Seither sei die Polizei “auf alles vorbereitet”, hieß es aus Polizeikreisen gegenüber der APA.

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