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BVT-Mitarbeiter soll Kolleginnen "sündiges Leben" vorgeworfen haben

Gegen einen BVT-Mitarbeiter werden Mobbing-Vorwürfe erhoben.
Gegen einen BVT-Mitarbeiter werden Mobbing-Vorwürfe erhoben. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Wie Medien berichten, soll ein BVT-Mitarbeiter seine Kolleginnen gemobbt und sie wiederholt danach gefragt haben, ob sie "keusch leben" würden.

Wie die Tageszeitung "Österreich" in ihrer Dienstagsausgabe berichtet, laufen derzeit interne Ermittlungen im Bundesamt für Verfassungsschutz (BVT) gegen einen Mitarbeiter wegen des Vorwurfs des Mobbings.

Mobbing-Vorwürfe gegen BVT-Mitarbeiter

Mehrere BVT-Mitarbeiterinnen haben intern ausgesagt, dass der Kollege sie wiederholt gefragt habe, ob sie "keusch leben" würden und ihnen apokalyptische Szenen heraufbeschworen, wonach sie wegen ihres "sündigen Lebens in der Hölle brennen" würden. Am Anfang haben die Frauen die Vorfälle noch weggelächelt, aber letztlich sei es unerträglich geworden.

Mit den Vorwürfen konfrontiert, versicherte der Beamten in einer schriftlichen Stellungnahme, dass die Vorwürfe gegen ihn im Bundesministerium für Inneres sorgfältig geprüft werden. Er gehe aber davon aus, dass sich alles als haltlos erweisen werde.

BMI will Vorwürfe prüfen

Derzeit stehe es laut einem Insider Aussage gegen Aussage. Das Innenministerium wolle den Fall intern prüfen und falls notwendig der Disziplinarkommission übergeben.

(Red.)

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