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Bush und Putin appellieren an Iran

US-Präsident Bush und der russische Staatschef Putin haben gemeinsam an den Iran appelliert, mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) zu kooperieren.

Teheran müsse alle seine Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag erfüllen, sagte Bush am Samstag in Camp David. Putin betonte seinerseits, der Iran müsse ein „klares Signal“ setzen, dass er den Vertrag einhalten wolle.

Putin legte sich bei seinem Treffen mit Bush nicht auf einen Beitrag zur Stabilisierung des Irak fest. Etwaige Hilfen hingen vom Inhalt einer neuen UNO-Resolution ab, sagte Putin. Die Irritationen zwischen Washington und Moskau bezüglich dem Iran versuchte Putin auszuräumen, nachdem der Iran von Russland beim Bau eines Atomreaktors unterstützt wird. Die Regierung in Teheran hat versichert, dass der Reaktor nur zivilen Zwecken diene.

Die USA verdächtigen den Iran, an der Herstellung von Atomwaffen zu arbeiten. Die IAEO hat Teheran eine Frist bis zum 31. Oktober gesetzt, um sein Atomprogramm offenzulegen. Andernfalls drohen dem Land UNO-Sanktionen. Konservative Kreise im Iran fordern indes, man solle das Ultimatum ablehnen. Reformer drängen dagegen darauf, das geforderte Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Die Differenzen schwächen Beobachtern zufolge die Macht von Präsident Mohammed Khatami und kommen den Anhängern des geistlichen Führers Ajatollah Ali Khamenei zugute.

Der Sprecher der iranischen Atombehörde, Saber Saeimian, erklärte in einem Radiobericht, eine Delegation von IAEO-Inspektoren werde am Dienstag in Teheran eintreffen und vor Ort weitere Fragen über das Atomprogramm klären. Iran werde seine Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Ultimatum erfüllen, erklärte Saeimian.

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