Bush und Aznar bekräftigen Beziehungen

US-Präsident George W. Bush und der spanische Regierungschef Jose Maria Aznar haben bei einem Treffen im Weißen Haus in Washington ihre engen Beziehungen bekräftigt.

Mit Blick auf den Irak-Krieg dankte Bush Aznar am Mittwoch (Ortszeit) für seine entschiedene Unterstützung. „Die Welt ist heute friedlicher wegen der Entscheidungen, die wir gemeinsam getroffen haben“, sagte Bush. Aznar, der nach der Parlamentswahl am 14. März aus dem Amt scheidet, bezeichnete sich als Freund Bushs und der Vereinigten Staaten. Die beiderseitigen Beziehungen nannte er „enger denn je“, im Bereich von Wirtschaft und Handel bleibe jedoch noch viel zu tun.

Bei dem Gespräch der beiden Politiker ging es unter anderem um die Lage im Irak und die internationale Geberkonferenz vom vergangenen Oktober. Spanien ist mit einem Kontingent von etwa 1.300 Soldaten an den von den USA geführten Truppen in Irak beteiligt. Weitere Themen waren der Friedensprozess in Nahost und Südamerika. Auf Aznars Programm stand auch ein Gespräch mit dem Präsidenten der Interamerikanischen Entwicklungsbank, dem Uruguayer Enrique Iglesias.

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