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Bush gegen Homo-Ehe

US-Präsident George W. Bush will eine Verfassungsänderung unterstützen, mit der die Eheschließung unter Homosexuellen verboten werden soll.

Medien berichteten, der Präsident will eine bereits im Kongress beratene Verfassungsinitiative unterstützen. Demnach soll die Ehe als die „Gemeinschaft zwischen Mann und Frau“ definiert werden.

Das Thema war zuletzt in den USA in das Zentrum der politischen Debatte gerückt, nachdem der Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, schwulen und lesbischen Paaren die Eheschließung erlaubt hatte. Newsom setzte sich damit allerdings über die Rechtslage im Bundesstaat Kalifornien hinweg. Im Ostküstenstaat Massachusetts wiederum hatte das Oberste Gericht bereits im vergangenen Jahr grünes Licht für die Ehe von Homosexuellen gegeben. Die ersten schwulen und lesbischen Paare sollen dort ab dem 17. Mai getraut werden.

Auch der Oberste Gerichtshof des US-Staates Kalifornien wird sich mit der Frage befassen, ob die Vermählungen homosexueller Paare in San Francisco mit dem Gesetz vereinbar sind. Justizminister Bill Lockyer kündigte die Anrufung des Gerichts für kommenden Freitag an. Lockyer folgt damit einer Aufforderung von Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Dieser hatte den Justizminister aufgefordert, gegen die Vermählungen homosexueller Paare einzuschreiten.

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