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Bush besucht Nigeria

Unter starken Sicherheitsvorkehrungen wird US-Präsident George W. Bush am Samstag in Nigeria mit Präsident Olusegun Obasanjo zusammentreffen.

Bei dem Gespräch soll es vor allem um eine Friedenslösung für das Bürgerkriegsland Liberia gehen. Beim Besuch im bevölkerungsreichsten Land Afrikas will Bush außerdem eine Aids-Klinik besuchen.

Während seines Aufenthalts sollen 2.000 zusätzliche Polizisten die Straßen der Hauptstadt Abuja absichern. Bei Protesten gegen den Besuch waren in den vergangenen Tagen dutzende Demonstranten festgenommen worden. Die Opposition im Land kritisiert, dass Bush Obasanjo mit seinem Besuch aufwertet. Bei dessen Wiederwahl im April hatten Beobachter von EU und USA landesweit Manipulationen festgestellt.

Demonstrationen gegen Bush-Besuch in Nigeria
In der vorwiegend von Moslems bewohnten nordnigerianischen Stadt Kano haben am Freitag tausende Menschen gegen den Besuch von US-Präsident George W. Bush in Nigeria demonstriert. Bush traf am Abend aus Uganda kommend in der Hauptstadt Abuja ein. Nigeria ist die letzte Station der fünftägigen Afrika-Reise des US-Präsidenten.

Bereitschaftspolizei war am Vormittag in Kano mit Tränengas gegen etwa 80 Demonstranten vorgegangen, die ohne Genehmigung demonstriert hatten. Mindestens 26 Personen wurden festgenommen. Nach den muslimischen Freitagsgebeten gingen am Nachmittag tausende Menschen auf die Straße, um gegen den Besuch Bushs zu demonstrieren. Ein schiitischer Geistlicher warf in einer Ansprache dem nigerianischen Präsidenten Olusegun Obasanjo vor, eine Marionette der USA zu sein und die Rekolonisierung Nigerias zu dulden.

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Es ist gespalten in einen vorwiegend von Moslems bewohnten Norden und einen von Christen beherrschten Süden. Wegen des Bush-Besuchs wurden in Abuja die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

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