Busfahrer verlor in Wien die Orientierung und wollte über Stiegen fahren

Der Busfahrer wollte das Fahrzeug über einige Treppen in Richtung Donau lenken.
Der Busfahrer wollte das Fahrzeug über einige Treppen in Richtung Donau lenken. ©MA 68 Lichtbildstelle
Da staunten die Einsatzkräfte der Wiener Berufsfeuerwehr nicht schlecht: Ein verirrter Reisebus musste am Sonntag bei der Schiffsanlegestelle Reichsbrücke von den Stiegen gezogen werden. Warum der Busfahrer die Orientierung verlor, ist bislang unklar.
Bilder des Einsatzes

Aus für die Berufsfeuerwehr Wien nicht eindeutig feststellbaren Gründen verlor der Lenker eines Reisebusses am Sonntag, den 19. August 2018, gegen 21.00 Uhr bei der Schiffsanlegestelle bei der Reichsbrücke die Orientierung.

Fahrgäste befanden sich keine in dem Fahrzeug. Der Bus touchierte zunächst die Brücke, wobei die Front- sowie eine Seitenscheibe zu Bruch gingen. Dann versuchte der Fahrer das beschädigte Gefährt über einige Treppen Richtung Donau zu lenken. Das tonnenschwere Fahrzeug blieb aber auf den Stufen hängen.

Stiegen bremsen verirrten Reisebus bei Schiffsanlegestelle Reichsbrücke

Die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien sicherten zunächst den Bus mit einer Seilwinde gegen Umstürzen und sperrten den Gefahrenbereich ab. Mit schwerem Gerät der Feuerwehr – einem Bergefahrzeug für Lkw – wurde dann der Bus wieder auf befahrbares Terrain zurückgezogen.

Der Unfallort wurde von den Feuerwehrleuten provisorisch gereinigt, die Unfallursache wird von der Polizei erhoben. Gegen 23.00 Uhr war der Einsatz beendet.

(Red)

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