Burnout-Prävention

Im Rahmen eines Pressegesprächs wurde am Dienstag von der österreichischen Vereinigung für Supervision, ÖVS und der GPA alarmierende Studienergebnisse vorgestellt. Stadtreportervideo: 

Passend zum Thema Work-Life-Balance- fand die Präsentation in der orientalischen Wohlfühloase des Wiener Aux Gazelles statt. Wolfgang Knopf, ÖVS-Vorsitzender und Selma Schacht, Bundesvorsitzende der Interessensgemeinschaft work@social fassten alarmierende Studienergebnisse zusammen:

29 % der Befragten gelten als stark belastet durch emotionale Erschöpfung. Das Risikopotential für Burnout aufgrund von Depersonalisierung und Entpersönlichkeit beträgt über ein Drittel. Mehr als die Hälfte gab bei der Frage nach der persönlichen Erfüllung an, mittel bis stark belastet zu sein. Über 20 % der Beschäftigten gehören zu der Gruppe mit dem höchsten Risiko, ein Burnout-Syndrom zu entwickeln.

Angehörige von Berufen im Sozial- und Gesundheitsbereich sowie Lehrer und Lehrerinnen gelten schon seit vielen Jahren besonders gefährdet. Aber auch Angestellte im Dienstleistungssektor mit hohem Kundenkontakt, wie Banken, Polizei etc. sowie ManagerInnen und Führungskräfte aller Branchen sind immer öfters Burnout gefährdet.

Daher fordert die ÖVS eine permanente Reflexion der sich verändernden Arbeitsbedingungen. Arbeitgeber müssen Überlastung präventiv verhindern und die Freude an der Arbeit wieder ermöglichen.



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