Burgstaller als Parteichefin wiedergewählt

Landeshauptfrau erhielt 96 Prozent
Landeshauptfrau erhielt 96 Prozent ©APA (Archiv/Hochmuth)
Landeshauptfrau Burgstaller ist beim Salzburger SPÖ-Parteitag mit 96 Prozent als Landesparteivorsitzende wiedergewählt worden. Ihr Stellvertreter Bürgermeister Heinz Schaden erhielt 86 Prozent. Burgstaller sagte, nach einem Parteitag, bei dem die Diskussion in den Mittelpunkt gestellt worden war, gehe die Salzburger Sozialdemokratie mit neuer Kraft an die kommenden Aufgaben heran.

“Wir haben sehr viel Rückhalt für unsere Arbeit bekommen”, so die Landeshauptfrau in einer ersten Einschätzung des Wahlergebnisses. Auch ihr Stellvertreter Brenner wertete das Ergebnis als starke Unterstützung der Partei für die Regierungsarbeit.

Nach der Wahl in Oberösterreich habe sie sich geschworen “raus aus der Traurigkeit, kämpfen ist angesagt”, so Burgstaller. Die Menschen bräuchten die Werte der Sozialdemokratie: das beginne bei einer neuen Einkommensverteilung und reiche über den Klimawandel, Arbeitsplätze für alle bis hin zur Bildung und Gesundheit, sagte das Burgstalle.

“Die Welt braucht die Werte der Sozialdemokratie.” Sie habe fast täglich mit Menschen zu tun, von denen viele den Verlust von Selbstwert beklagten. “Den Banken wurde geholfen. Jetzt ist es an der Zeit, dass alle Menschen Arbeit haben. Während der Zeit der Krise soll das Arbeitslosengeld angehoben werden”, forderte die Landeshauptfrau.

In ihrer Rede sprach Burgstallter auch das Bildungs- und Schulsystem an, wobei sie die Abschaffung der Nachprüfungen forderte. In der Steuerdiskussion mahnte sie eine Umverteilungsdebatte ein: Das Steuersystem dürfe nicht hauptsächlich nur auf den Schultern der Arbeitnehmer lasten, und “die, die nur das Kapital arbeiten lassen, tragen wenig dazu bei”. Auch im Gesundheitswesen dürften keine Schranken gesetzt werden: Jeder müsse den gleichen Zugang haben.

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