Burgenland kämpft gegen Mist im Straßengraben

Im Burgenland landet viel Müll in den Straßengräben.
Im Burgenland landet viel Müll in den Straßengräben. ©pixabay.com/MichaelGaida
Im Burgenland landen jährlich 1.400 Tonnen Müll im Straßengraben. Zur Reinigung müssen pro Jahr 1.600 Arbeitsstunden aufgewendet werden.

Rund 1.400 Tonnen Müll – von der Plastikflasche bis zum Kühlschrank – landen pro Jahr im Burgenland im Straßengraben. Die Entsorgung dieses Abfallberges kostet etwa eine Million Euro. Um das achtlosen Wegwerfen einzudämmen, wurde die Aktion “Sei keine Dreckschleuder – Straßengräben sind keine Mülldeponie” ins Leben gerufen, die am Montag in Eisenstadt in die achte Saison startete.

Zum Aufsammeln des Abfalls sei bei besonders stark betroffenen Straßenmeistereien jährlich ein Arbeitsaufwand von durchschnittlich 1.600 Arbeitsstunden erforderlich, erläuterte Straßenbaulandesrat Helmut Bieler (SPÖ). In den vergangenen Jahren habe man keinen signifikanten Rückgang des Müllaufkommens beobachten können. “Es ist jedoch auch ein Erfolg, dass die Menge des Abfalls nicht gestiegen ist”, meinte Bieler.

Burgenland: Initiative “Seit keine Dreckschleuder”

Die Initiative “Sei keine Dreckschleuder” solle deshalb auch im achten Jahr Aufmerksamkeit erregen, ein Umdenken einleiten und bei den Menschen eine dauerhafte Bewusstseinsbildung herbeiführen. Die Aktion richtet sich nun auch an Besucher aus dem angrenzenden Ausland. Deshalb werden in slowenischer, ungarischer und slowakischer Sprache Tafeln an den burgenländischen Grenzübergängen errichtet.

Partner der Kampagne sind Land Burgenland, Landesumweltanwaltschaft und ORF Burgenland sowie der Burgenländische Müllverband (BMV). Der ORF Burgenland begleitet die Initiative in den zwei Aktionswochen von 27. März bis 2. April und vom 3. bis 9. Juli mit Spots im Hörfunk- und TV-Programm.

(APA, Red.)

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