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Buntmetalldiebstähle in ganz Österreich

Die Schwerpunktaktion gegen Buntmetalldiebe am Dienstag und Mittwoch hat in ganz Österreich stattgefunden. Jedoch gab es außer in Wien laut Polizei in keinem weiteren Bundesland Festnahmen.

In Niederösterreich sind im Rahmen der Aktion verstärkte Kontrollen – vor allem im grenznahen Bereich – durchgeführt worden. Es gab aber nach Angaben der Sicherheitsdirektion keine Vorkommnisse. Das gleiche Bild zeigte sich im Burgenland und Kärnten.

Ähnlich sah es in Oberösterreich aus. 14 Streifen seien im Einsatz gewesen und hätten die ganze Nacht kontrolliert, berichtete Sicherheitsdirektor Alois Lißl auf Anfrage der APA. Trotz des intensiven Einsatzes sei jedoch kein Buntmetalldieb gesichtet worden.

Bisher unbekannte Täter hatten zuletzt 500 Kilogramm Kupferseile und Kupferdraht aus dem Bahnhofsmagazin in Schlierbach (Bezirk Kirchdorf) gestohlen. Sie verschafften sich über ein aufgebrochenes Vorhängeschloss Zutritt zu dem Gebäude. Der Schaden belief sich auf rund 4.700 Euro. Im Zeitraum von Jänner bis Juni habe sich im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Diebstähle von 22 auf 56 erhöht, erklärte die Sicherheitsdirektion Oberösterreich. Das bedeute eine Steigerung von 154 Prozent.

Ebenfalls keine Aufgriffe im Zuge der Schwerpunktaktion konnten in Salzburg getätigt werden. Man habe sich zwar an der Aktion beteiligt und verstärkt Baustellentransporte an der Grenze kontrolliert, fündig sei man aber nicht geworden, so Josef Holzberber vom Landeskriminalamt gegenüber der APA. „Buntmetalldiebstahl ist bei uns sicher nicht Thema Nr 1“, so seine Begründung.

In der Steiermark habe es ebenfalls „keine Wahrnehmungen oder Anhaltungen diesbezüglich“ geben, sagte Erwin Strametz vom Landeskriminalamt der APA. Bei der Aktion am Dienstag von 0.00 bis 24.00 Uhr seien verstärkt Grenzübergänge und Autobahnen sowie Bereiche, in denen schon Diebstähle verübt worden waren – u.a. Lagerstätten – überwacht und kontrolliert worden. In den einzelnen Bezirken habe es auch Schwerpunktmaßnahmen gegeben.

Die gleiche Situation in Tirol, teilte das Landeskriminalamt mit. Unter anderem seien die Fahnder auf den Autobahnen tätig gewesen. Die Diebstähle hätten auch in Tirol „in den vergangenen zwei Jahren massiv zugenommen“. Erst kürzlich sei in Innsbruck ein größerer Fall geklärt worden. Die Täter seien damals Einheimische gewesen, die Causa ist gerichtsanhängig.

Auch in Vorarlberg gab es im Zuge der Schwerpunktaktion trotz intensivierter Streifentätigkeit keine Vorfälle zu verzeichnen. Buntmetall-Diebstahl komme im Ländle ab und zu vor, aber nicht in großem, organisiertem Umfang, sagte Werner Juen vom Landeskriminalamt in Bregenz auf APA-Anfrage. „Das Problem ist sicher nicht so groß wie in Ostösterreich“, so Juen.

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