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Bundeswehrkrankenhaus bleibt abgeriegelt

Das wegen Terrorwarnungen abgeriegelte Hamburger Bundeswehrkrankenhaus bleibt unter Polizeischutz. Bisher  sei nichts Verdächtiges und auch kein Sprengstoff gefunden worden.

Auch Festnahmen habe es nicht gegeben.

Nach Angaben von Innensenator Dirk Nockemann hatte das Bundeskriminalamt und der Verfassungschutz die Hamburger Polizei schriftlich vor einem möglichen Autobombenanschlag auf die Militärklinik gewarnt. Der Tipp sei vom US-Geheimdienst gekommen, als Verdächtige nannte Nockemann die Terrorgruppe Ansar el Islam.

Nach Angaben des Hamburger Verfassungsschutzchefs Heino Vahldiek waren zwei mutmaßlichen Attentäter bereits Anfang Dezember nach Hamburg gekommen. In dem Geheimdienst-Tipp aus den USA sei von Anfang Jänner als Anschlagszeitpunkt und von zwei namentlich genannten Attentätern die Rede gewesen.

Am Abend hatte die Polizei mehrere Straßen im Bereich des Krankenhauses mit Containern abgesperrt. Rund um die Klinik waren Mannschaftswagen und Polizisten im Einsatz und kontrollierten unter anderem die Ausweise von Anwohnern. Krankenwagen wurden bei der Einfahrt durchsucht.

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