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Bundestags-Präsident beklagt Antisemitismus

In einer Antisemitismus-Debatte hat dessen Präsident Thierse eine weit verbreitete Juden-Feindlichkeit beklagt. Ressentiments entfalteten ihre Wirkung in der Mitte der deutschen Gesellschaft.

Zum Auftakt der Debatte unterstrich er für die SPD, nicht nur die Last der Vergangenheit verpflichte dazu, gegen den Antisemitismus und für eine offene, liberale Gesellschaft einzutreten.

Thierse verwies auf die zahlreichen Schändungen jüdischer Friedhöfe und Übergriffe auf Juden in Deutschland, aber auch auf die Synagogen-Anschläge in Istanbul. Es gebe eine „unheilvolle Allianz” zwischen radikalen Moslems und Rechtsextremisten.

Anlass der Debatte war durch die Affäre um den inzwischen aus der CDU/CSU-Fraktion ausgeschlossenen Abgeordneten Martin Hohmann. Er hatte zum deutschen Nationalfeiertag am 3. Oktober eine als antisemitisch kritisierte Rede gehalten.

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