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Bundesliga: Weniger Zuschauer für Rapid Wien

Rapid Wien blieb trotz Rückgang Zuschauermagnet.
Rapid Wien blieb trotz Rückgang Zuschauermagnet. ©APA/HANS PUNZ
In der ersten Fußball-Bundesliga-Saison der neuen Zwölfer-Liga hat es ein kleines Zuschauerplus gegeben. Rapid Wien verzeichnete allerdings einen Rückgang von 14,3 Prozent.

Im Schnitt waren bei jedem Match 6.456 Fans im Stadion - eine Steigerung von 1,1 Prozent gegenüber der Vorsaison. Insgesamt kamen 1,258.900 und damit 9,5 Prozent mehr als 2017/18, wie die Bundesliga am Freitag bekanntgab. Rapid Wien blieb trotz 14,3 Prozent Rückgang der Zuschauermagnet.

Hartberg mit der größten Steigerung

Wie die Bundesliga vorher schon verraten hatte, registrierten neun Vereine mehr Stadionbesucher pro Partie. Bei sieben Clubs war dieses Plus zweistellig, beim zweiten Aufsteiger TSV Hartberg kamen sogar 183,6 Prozent mehr als in der Ersten Liga, wo die Steirer im Jahr davor noch gespielt hatten. Negativ war die Entwicklung neben Rapid auch bei Altach (-3,6 Prozent) und Mattersburg (-16,5).

Im Ranking aller zwölf Bundesligisten liegt Rapid (Durchschnitt: 16.101 pro Spiel) vor Sturm Graz (11.125) und der Austria (9.998), die dank ihrer neuen Arena ein sattes Plus von 47 Prozent einstreifte. Liga-Vorstand Christian Ebenbauer zeigte sich mit den Zahlen grundsätzlich zufrieden. "Mit dem neuen Bundesliga-Modus haben wir vom Anfang bis zum Ende Spannung pur erlebt", sagte Ebenbauer. "Dieser hohe Unterhaltungswert zeigt auch erste positive Entwicklungen bei den Zuschauerzahlen. Der Trend geht in die richtige Richtung."

Altach mit 83 Prozent Österreicher-Anteil

Beim für die Zahlungen aus dem Österreicher-Topf maßgeblichen Österreicher-Anteil lag in dieser Saison Altach mit 83,1 Prozent knapp vor Mattersburg (82,8), Hartberg (78,7) und dem WAC (78,2) an der Spitze. Ligaweit wurden 73 Prozent der Gesamtspielzeit von Österreichern absolviert (73,6 in der Vorsaison).

(APA/red)

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