Bundesliga: Rapid schlägt den WAC mit 3:0

Rapid ließ Sensationsteam keine Chance
Rapid ließ Sensationsteam keine Chance ©APA/HERBERT PFARRHOFER
SK Rapid Wien hat am Samstag, dem 20. September deutlich mit 3:0 gegen den Wolfsberger AC gewonnen. Die Hütteldorfer ließen dem Sensationsteam keine Chance.
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In den bisherigen Auswärtspartien kannten die Wolfsberger nur das Gefühl des Siegens. Diesmal mussten sie eine Niederlage einstecken, die nach der guten zweiten Halbzeit von Rapid auch so in Ordnung ging.

Rapid ließ Sensationsteam keine Chance

Rapid hat am Samstagnachmittag die Erfolgsserie des Wolfsberger AC brutal gestoppt. Die Wiener bezwangen das Sensationsteam der Fußball-Bundesliga zum Auftakt der 9. Runde 3:0 (1:0). Ein Doppelpack von Robert Beric (37., 48.) und ein sehenswertes Ferserl-Tor von Florian Kainz (61.) krönten die vor allem nach der Pause starke Leistung der Grün-Weißen.

Mit dem dritten Sieg in Serie festigte Rapid vor 15.200 Zuschauern im Wiener Happel-Stadion Platz drei. Der WAC könnte die überraschend übernommene Tabellenführung nach nur einer Woche wieder verlieren. Sollte Titelverteidiger Salzburg sein Heimmatch am Sonntag (16.30 Uhr) gegen Austria Wien gewinnen, wäre der große Topfavorit wieder die Nummer eins der Liga.

Für Rapid galt es, die Leistung vom 5:1-Kantersieg in Wiener Neustadt zu bestätigen und den Anschluss ans enteilte Top-Duo der Liga halbwegs zu halten. Allerdings fehlte den Wienern mit dem gesperrten Louis Schaub der wichtigste Offensivakteur der vergangenen Wochen.

WAC wartete auf Chancen

Diese Lücke im Angriff war in der Anfangsphase noch zu bemerken. Denn trotz spielerischem Übergewicht brachte Rapid den defensiv robusten und geduldig auf seine Chance wartenden WAC zunächst kaum ins Wanken. Die Kärntner setzten durch Manuel Kerhe, der nach einem Zweikampf mit Stefan Stangl gerne einen Elfmeter gehabt hätte (21.), und einen Weitschuss von Jacobo (34.) offensive Nadelstiche.

Eine sehenswerte Kombination brachte den Rapidlern dann den Führungstreffer. Nach Flanke von Thomas Schrammel legte Kainz klug quer und Beric drückte den Ball locker über die Torlinie zum 1:0 (37.).

Die Kärntner waren nun gezwungen, nach der Pause mehr Initiative zu zeigen. Doch Rapid legte gleich das 2:0 nach (48.). Nach einem zu schwachen Abstoß von WAC-Goalie Alexander Kofler setzte sich Beric gegen Michael Sollbauer durch und rollte den Ball überlegt ins linke Eck.

Höhepunkt in der 61. Minute

Für den im Sommer von Sturm Graz nach Wien gewechselten 23-jährigen Slowenen waren es die Saisontreffer fünf und sechs. Mit dem 2:0 im Rücken geigte Rapid groß auf. Kainz (53., 55.), Stefan Schwab (54.) und Dominik Wydra (58.) vergaben fast im Minutentakt dicke Chancen.

Der Höhepunkt des Spiels folgte in Minute 61. Beric narrte auf der rechten Seite die WAC-Defensive, den Querpass von Philipp Schobesberger beförderte Kainz elegant mit der Ferse zum 3:0 ins linke Eck. Spätestens nach diesem Treffer stand fest, dass die Kärntner im fünften Auswärtsmatch der Saison erstmals nicht als Sieger vom Rasen gehen werden. Rapid hat den Rückstand auf die Kärntner mittlerweile auf sechs Punkte verringert.

Fazit des Spiels

Von Wiederanpfiff weg machten die Hütteldorfer Druck und konnten auch früh die Führung ausbauen. WAC hat damit nach der Erfolgserie der letzten Wochen einen Dämpfer erlitten, doch vor Rapid bleiben sie vorerst. Sechs Punkte sind sie nun gegenüber Rapid im Vorteil und immerhin noch drei Punkte vor Salzburg. Nächste Woche möchten sie gegen Ried wieder alte Tugenden zeigen, Rapid möchte gegen Salzburg seine Siegesserie prolongieren.

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(APA)

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