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Bund der Tierversuchsgegner schreibt Forschungspreis aus

Einen Preis für tierversuchsfreie Forschung hat der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) anlässlich seines 40-jährigen Bestehens ausgeschrieben. Damit soll die Entwicklung von Methoden in der Wissenschaft unterstützt werden, die "ohne jegliches Tierleid" auskommen, heißt es.

Es können sowohl geplante, laufende als auch abgeschlossene Projekte eingereicht werden, heißt es einer Aussendung. Der IBT wurde im Jahr 1968 als gemeinnütziger Verein gegründet und setzt sich für die endgültige Abschaffung aller Tierversuche ein.

Speziell im Kreuzfeuer der Kritik der Tierschützer steht immer wieder die Praxis des sogenannten LD50-Toxizitätstest. Dabei wird ermittelt, bei welche Giftdosis die Hälfte der Versuchstiere stirbt. Unter anderem aus dem LD50-Wert errechnen sich dann die verschiedenen Grenzwerte für den Einsatz der jeweiligen Substanz.

Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert, Einreichungen sind bis 6. Oktober beim IBT in Wien möglich.

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