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Bulgarien begann mit Bau der Grenzmauer zur Türkei

Flüchtlinge sollen nur mehr über offizielle Grenzübergänge ins Land können.
Flüchtlinge sollen nur mehr über offizielle Grenzübergänge ins Land können. ©EPA
Bulgarien hat mit der Errichtung einer 30 Kilometer langen Mauer an der Grenze zur Türkei begonnen, um das Eindringen illegaler Migranten aus Syrien zu verhindern. Die Einrichtung werde nach einem entsprechenden Beschluss der Regierung gebaut, teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag in Sofia mit.

Mit der Schutzmauer auf dem kritischsten Abschnitt der Grenze zur Türkei möchte Bulgarien erreichen, dass Flüchtlinge aus Syrien nicht mehr über die sogenannte grüne Grenze illegal ins Land gelangen. Angestrebt wird, dass die vom Bürgerkrieg in Syrien vertriebenen Menschen künftig nur über die offiziellen Grenzübergänge nach Bulgarien und damit in die EU kommen.

Das ärmste EU-Land Bulgarien hat Schwierigkeiten, mit dem wachsenden Flüchtlingszustrom aus Syrien zurecht zu kommen. Die Zahl der Flüchtlinge – vor allem aus Syrien, aber auch aus anderen arabischen Staaten – übertrifft mit 8.000 Menschen die Kapazität der Aufnahmezentren. Das Balkanland hat bereits eine EU-Hilfe von sechs Millionen Euro gefordert.

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