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Buhrufe wegen Roma-Statement

Dass die Diskriminierung der Roma-Minderheit in Rumänien sie "traurig" macht, nahmen Madonna zigtausende Fans auf ihrem Konzert in Bukarest hörbar übel: die Pop-Queen erntete für ihr politisches Statement wütende Buhrufe.

Madonna hat im Lauf ihrer Karriere mehr als einmal mit provokanten Sagern, Bildern und Videos und Aktionen für helles Aufsehen gesorgt – zuletzt vor 60.000 Fans am 26.8. in der rumänischen Hauptstadt Bukarest.

“Vergesst das nicht!”

Einem Teil des dortigen Publikums gefiel es nämlich gar nicht, dass sich die 51-Jährige während ihres “Sticky and Sweet”-Konzerts plötzlich für die von vielen ungeliebte Volksgruppe der Roma stark machte: “Ich bin noch nie in Rumänien gewesen und freue mich, nun hier zu sein. Aber ich habe erfahren, dass Roma in Osteuropa stark diskriminiert werden. Das macht mich sehr traurig, vor allem deshalb, weil wir Roma, Homosexuelle, und Menschen die anders sind akzeptieren. Mich macht das sehr traurig. Jeder Mensch muss gleich behandelt werden – vergesst das nicht!”, ließ die Pop-Ikone ihr Publikum wissen.

Für diese Ansage erntete sie die Buhrufe tausender Fans – die sie kommentarlos über sich ergehen ließ. In Madonnas aktueller Show treten zahlreiche Roma-Musiker und -Tänzer auf – von ihnen könnte sie über die Diskriminierung gegen ihre Volksgruppe genauer in Kenntnis gesetzt worden sein. Buhrufe gab’s für die Performance der Roma übrigens keine – das Publikum schien davon im Gegenteil sehr angetan zu sein …

(seitenblicke.at/foto:AP)

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