Bürgermeister vernetzen sich gegen Radikalisierung

Am Mittwoch dem 1. Dezember gibt es eine Videokonferenz mit Innenminister Karl Nehammer und einigen Bürgermeistern zum Thema Vernetzung gegen Radikalisierung in der Corona-Krise.
Am Mittwoch dem 1. Dezember gibt es eine Videokonferenz mit Innenminister Karl Nehammer und einigen Bürgermeistern zum Thema Vernetzung gegen Radikalisierung in der Corona-Krise. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Da es eine zunehmende Radikalisierung von Corona-Maßnahmengegnern gegeben hat, wollen sich Österreichs Bürgermeister wappnen. Am Mittwoch soll es dazu eine Videokonferenz mit Karl Nehammer (ÖVP) geben.

Angesichts der zunehmenden Radikalisierung von Corona-Maßnahmengegnern versuchen sich Österreichs Bürgermeister zu wappnen. Kommenden Mittwoch (1. Dezember) findet deshalb eine Videokonferenz mit Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) statt, hieß es seitens des Ressorts und des Gemeindebunds zur APA. Der Austausch soll dazu dienen, gemeinsam gegen Drohungen, Angriffe oder auch Übergriffe auf Politiker aufzutreten, so Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl.

Bürgermeister vernetzen sich gegen Radikalisierung in Coronapandemie

"Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind seit Beginn der Corona-Pandemie tagtäglich als Krisenmanager gefordert. In der letzten Zeit nehmen aufgrund der Radikalisierung einzelner Randgruppen unserer Bevölkerung auch Drohungen gegenüber Bürgermeistern zu, was uns alle mit Sorge erfüllt", erklärte Riedl. Nehammer signalisierte Unterstützung. "Wenn die Vertreter demokratischer Institutionen bedroht werden, wird damit eine rote Linie überschritten. Wir werden solche Fälle mit aller Konsequenz verfolgen", betonte er.

(APA/Red)

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