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Buch über Bush behauptet Drogenmissbrauch

Eine unautorisierte Biografie über George W. Bush behauptet, dass der US-Präsident in jungen Jahren harte Drogen genommen haben soll. Kitty Kelley schreibt in dem nächste Woche erscheinenden Werk „Die Familie.

Die wahre Geschichte der Bush- Dynastie“ Bush habe in Camp David Kokain genommen, wenn er mit seinem Vater George H.W. Bush, dem damaligen Präsidenten, am Wochenende dort gewesen sei.

Das Weiße Haus hat die Anschuldigungen umgehend zurückgewiesen und bei amerikanischen Medien interveniert, der Autorin und ihrem Buch kein Forum zu bieten. Ein Vertreter des Weißen Hauses habe den Präsidenten von NBC News, Neal Shapiro, angerufen, um den Sender davon abzubringen, Interviews mit Kelley über ihr Buch zu senden. Dies bestätigte ein NBC-Sprecher gegenüber der „New York Times“. Der Vorsitzende der Republikanischen Partei, Ed Gillespie, bezeichnete das Buch als Werkzeug der demokratischen Partei im laufenden Präsidentschaftswahlkampf.

Die amerikanische Autorin Kelley hat nach eigenen Angaben in vier Jahren fast tausend Personen für ihr Buch interviewt. Sie zeichnet darin ein unvorteilhaftes Bild der Bush-Familie und beschreibt deren politischen und wirtschaftlichen Aufstieg. George W. Bush wird als Mensch mit unangenehmem Charakter poträtiert, der im Internat seinen Mitschülern raue Scherze gespielt habe und gerne obszöne Ausdrücke verwendet habe, bevor er in die Politik ging. Auch Bushs Dienst bei der Nationalgarde, mit dem er der Einberufung nach Vietnam entging, seine – von ihm selber zugegebenen – Alkoholexzesse in jungen Jahren und der angebliche Kokain-Konsum werden erörtert.

Eine der Quellen für das Buch ist Sharon Bush, die geschiedene Frau des Präsidentenbruders Neil Bush. Sie hatte sich im Vorjahr mit Kitty Kelley in Washington getroffen. In einer nun veröffentlichten Erklärung dementiert Sharon Bush nun jedoch, jemals über Kokain- Gebrauch von George W. Bush in Camp David gesprochen zu haben.

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