brut: "Galaktische Sphären" bei imagetanz-Festival

Beschließen mit einer großen Performance-Party das imagetanz-Festival: Die 24köpfige Damen-Truppe ÖFA-kollektivet.
Beschließen mit einer großen Performance-Party das imagetanz-Festival: Die 24köpfige Damen-Truppe ÖFA-kollektivet. ©ÖFA
2009 war die Bilanz durchaus erfreulich. Heuer wird unter anderem mit einem Automotor auf der Bühne ein künstlerischer Kommentar auf das Weltklimatreffen in Kopenhagen nachgereicht.

Heuer findet zwischen 5. und 19. März das imagetanz-Festival statt, welches, so Kuratorin Bettina Kogler am Mittwoch bei einem Mediengespräch, die Besucher in “galaktische Sphären” entführen werde. Waren die letzten Jahre der Förderung junger, lokaler Choreografen gewidmet, schwenkt das heurige Festival-Programm auf “eher international” um. Insgesamt sind binnen des 14tägigen Programms 17 Produktionen zu sehen, mehrere davon aus Brüssel, Warschau, Amsterdam oder Berlin.

Die Eröffnung nimmt der belgische Künstler Kris Verdonck vor, der mit einem Automotor auf der Bühne einen künstlerischen Kommentar auf das Weltklimatreffen in Kopenhagen nachreicht. (5. und 6.3.; Beginn: 20.00 Uhr), am Eröffnungsabend wird weiters auch im Rahmen eines “queerigen” Abends im Club Burlesque Brutal mit Professor la Rose die lange Winterzeit verabschiedet (brut im Konzerthaus, Start: 22.00 Uhr). Darüber hinaus wurde am Mittwoch auch ein kurzer statistischer Rückblick auf das letzte Jahr geboten: 159 Produktionen, 22.800 Besucher, die Auslastung belief sich auf 86 Prozent. Olivia Khalil zeigt sich darob erfreut, zugleich stoße aber das Team an seine “physischen und budgetären Grenzen”. Vor allem die vielen Übernahmen im Ausland würden große Kapazitäten binden.

Auch brut-Probenraum wird bespielt

Das diesjährige Festival unterscheidet sich laut Kogler noch in weiterer Hinsicht von den früheren: So wird heuer erstmals auch der brut-Probenraum in der Zieglergasse 25 im siebenten Bezirk bespielt (13./14.3.: Political Movements, Part 2, von Alexander Gottfarb; Beginn: 20.00 Uhr), ebenso gibt es als Erneuerung ein Gesprächsformat (14.3.: Worte zum Sonntag – Unit and Everybodys, Beginn: 11.00 Uhr, brut im Künstlerhaus). Künstlerisch öffne man sich diesmal auch etablierten Positionen, so Kogler.

Interessant wird diesmal auch das Format “Party”: Nach “Videokunst” (2008) und “Musik” (2009) setzt man sich heuer künstlerisch etwa mittels Anna Jermolaewas “Single Party” 13.3., brut im Konzerthaus, Start: 22.00 Uhr) – in Form des Orangen- Tanzes können suchende Singles ihr Glück probieren – mit diesem Fest-Format auseinander.

“Schwedisches” Abschlussfest

Passend dazu auch das Abschlussfest, welches die schwedische Truppe ÖFA kollektiv ausrichten wird: “imarsch” nennt sich die Performance, die die 24köpfige Frauenrunde, bestehend aus Tänzerinnen, Lehrerinnen, Journalistinnen, Sozialarbeiterinnen und Musikerinnen, ausrichten wird. Eine Gesamtübersicht zum imagetanz-Festival gibt es auf: www.brut-wien.at

Im Frühling geht es dann im brut mit dem Projekt “Performing the Real” (6.-17.4.) weiter. War man letztes Jahr in London zu Gast, so stehen heuer bei “Performing the Real” fünf britische Produktionen im Mittelpunkt, darunter etwa die österreichische Erstaufführung “We see Fireworks” von Helen Cole im brut im Konzerthaus (9./10.4., Beginn: 18.00 Uhr).

brut im Künstlerhaus (1., Karlsplatz 5), imagetanz-Festival für Choreografie, Performance und Party (5.-19. März), Ticket- Telefon: 587 05 04, E-Mail: tickets@brut-wien.at ,www.brut-wien.at

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