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Bräunungscremes nicht immer optimal

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Viele Körperlotionen versprechen mittels künstlicher Bräune einen "Hauch von Sommer" auf Armen und Beinen. Doch nicht alle halten dieses Versprechen auch.

Der Farbton sollte möglichst natürlich wirken, die Intensität passen und die Tönung gleichmäßig aussehen.

Doch diesen Anforderungen wurden nicht alle Lotionen gleichermaßen gerecht, wie ein Test der deutschen Stiftung Warentest zeigt, den das Magazin “Konsument” veröffentlichte. Die Haut der Tester wurde gelbstichig oder rötlich, der Effekt ungleichmäßig.

Jede Creme wurde von 30 Probanden jeweils zehn Tage lang getestet. Die meisten Produkte konnten aber nicht wirklich überzeugen. “Durchschnittlich” lautete das am häufigsten vergebene Testurteil.

Nur die Lotionen von Dove, Garnier und Lancome erzielten als Gesamtnote ein “Gut”. Und selbst von den Produkten des Spitzenfeldes schnitt nur eines, Dove Sunshine Body Lotion, sowohl bei der Bräunung als auch bei der Feuchtigkeitsanreicherung der Haut gut ab. Die Creme von Lancome lag zwar was Bräunung und Anwendung anbelangt in der Gunst der Tester ganz vorne, doch als Feuchtigkeitsspender war sie – so wie auch die Lotionen von Garnier und etlichen weiteren Marken – lediglich mittelmäßig.

Bezüglich Bräunungseffekt muss aber eines gesagt werden: Wesentlicher Wirkstoff von Bräunungslotionen ist Dihydroxyaceton (DHA), eine im Labor nachgebaute Zuckerverbindung. Sie reagiert mit Eiweißen der obersten Hautschicht und färbt sie bräunlich ein.

DHA kommt auch im menschlichen Stoffwechsel vor und ist gesundheitlich unbedenklich. Im Gegensatz zu Selbstbräunern ist DHA in den nun getesteten Cremen deutlich niedriger dosiert. Und: Rund zehn bis 15 Prozent aller Menschen reagieren nicht auf die Substanz. Man vermutet, dass bei diesen Menschen die körpereigene Produktion der entscheidenden Eiweiße zu gering ist, schreibt “Konsument”.

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