Browser - Internet Explorer hält weltweit 57 Prozent Marktanteil

Während das Marktforschungsinstitut StatCounter den Internet Explorer (IE) in Europa auf Platz 2 gereiht und weltweit nur mehr 47 Prozent Anteil am gesamten Kuchen zugestanden hat, liegt das Microsoft-Produkt bei netmarketshare.com weiterhin unangefochten auf dem Spitzenplatz.
Allerdings hat der IE auch bei dieser Aufstellung kontinuierlich verloren, obwohl erst kürzlich die neue Version 9 freigegeben wurde.

Der IE-Marktanteil schrumpfte 2010 laut netmarketshare.com weltweit von 61,58 Prozent im Februar auf 57,08 im Dezember. Auch Firefox musste Federn lassen: Der Anteil sank von 24,23 auf 22,81 Prozent, während StatCounter dem “Feuerfuchs” rund 31 Prozent zuwies.

Eindeutiger Gewinner der Marktverschiebung ist das Google-Produkt Chrome, das seinen Anteil von 5,61 auf 9,98 Prozent in der netmarketshare.com-Statistik fast verdoppeln konnte. 5,89 Prozent Anteil bedeuten für Apples Safari ein Plus von immerhin rund eineinhalb Prozent.

Der Trend zu Smartphones sowie Tablet-PC wie dem iPad wird auch in der Internet-Nutzung deutlich: Stiegen 2010 im Februar lediglich 1,66 Prozent mit mobilen Geräten ins Internet ein, waren es im Dezember mit 3,45 Prozent bereits mehr als doppelt so viel, berichtet netmarketshare.com.

Bei den Suchmaschinen hat Google enorme 84,65 Prozent Marktanteil. Yahoo auf Platz zwei kommt gerade auf 6,69 Prozent und das chinesische Baidu liegt mit 3,39 Prozent sogar noch vor Bing mit 3,29 Prozent.

Bereits vor einiger Zeit wurde veröffentlicht, wonach die Österreicher 2010 bei Google am häufigsten gesucht haben: “Wien”, “Facebook” und “Youtube” waren die drei Top Begriffe, gefolgt von “Wetter” und ausgerechnet “Google”, was wohl nicht allzu viel Sinn macht… Die meist gesuchte Person war die Sängerin Kesha vor Kollege Justin Bieber und David Guetta. Wer Letzteren trotz des regen Interesses nicht kennt: Er ist ein französischer House DJ und Produzent.

Bei jenen Begriffen, deren Nachfrage am stärksten gewachsen ist, setzte sich die Videoplattform Chatroulette durch. Gleich danach folgen bei den Aufsteigern “Donauinselfest 2010”, “IPad”, “WM 2010” und “Facebook Smileys”. Bei der Bildersuche gierten die Österreicher nicht nach schönen Frauen oder eleganten Männern, sondern nach Handys und Elektronik. Erst nach “HTC Desire”, “HTC Legend”, “iPad” und “iPhone 4” kam “Kim Debkowski”, eine Kandidatin von Deutschland sucht den Superstar.

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