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Brick Mansions - Trailer und Krtik zum Film

Bei der Wahl seiner Rollen blieb sich Paul Walker treu. In seinen Hollywoodfilmen eifern Frauen in spärlicher Bekleidung um die Wette, während Männer entweder aufs Gaspedal drücken oder auf den Abzug einer Waffe. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Im November kam der 40-Jährige dann als Beifahrer eines Sportwagens ums Leben. Am Freitag kommt nun mit dem Actionkrimi “Brick Mansions” sein letzter abgedrehter Film in die Kinos.

Brick Mansions: Die Geschichte

Es ist ein typischer Paul-Walker-Film: Eine Actionszene löst die andere ab, und die Handlungsfäden dazwischen sind so dünn und abstrus, dass sich manch kritischer Zuschauer fremdschämen dürfte über die Leistung des Drehbuchautors Luc Besson. Lang, lang ist es her, dass der Franzose vor gut zwei Jahrzehnten mit “Leon der Profi” Filmgeschichte schrieb.

In “Brick Mansions” wird ein Undercovercop (Walker) in ein übles Unterweltghetto eingeschleust, um einen berüchtigten Drogenboss zu stellen. Der soll einst seinen Vater getötet haben. Ein anderer Bewohner des Ghettos – der französische Parcours-Athlet David Belle – hat es ebenfalls auf den Drogenboss abgesehen, schließlich hat der seine Freundin entführt. Im Laufe des Films werden Bösewichte zu Gutmenschen bekehrt, die wahren Schufte – etwa ein korrupter Bürgermeister – zur Strecke gebracht und ein Bombenanschlag auf ein komplettes Stadtviertel verhindert. Am Ende wird das Ghetto zum friedlichen Hort mit lauter fröhlichen Menschen.

Brick Mansions: Die Kritik

Einen besonders makabren Beigeschmack bekommt der Film bei den Verfolgungsjagden: Mehrfach kracht Walker mit vollem Tempo frontal gegen Hindernisse und steigt anschließend fast unversehrt aus den Totalschaden-Autos aus. Im wahren Leben war das anders. Dass die Filmemacher solche Szenen im Film ließen, zeugt von Pietätlosigkeit.

Walkers letztes Erscheinen auf der Kinoleinwand ist “Brick Mansions” wohl noch nicht. Obwohl “Fast & Furious 7” nur zur Hälfte abgedreht war, als der US-Amerikaner starb, wollen die Macher den Film noch beenden. Seine zwei Brüder sollen als Double aushelfen. Und so darf Paul Walker bald ein letztes Mal mit quietschenden Reifen über den Highway rasen – als unverwundbarer, strahlender Held.

(APA)

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