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Bregenz verliert

Kantersieg der Wiener Austria in Bregenz. Mit drei Treffern innerhalb von sechs Minuten deklassieren sie Bregenz mit 4:1.

Damit wahrte die Austria ihre Chance auf die UEFA-Cup-Teilnahme, während die auf Platz sieben zurückgefallenen Vorarlberger nun schon sechs Punkte Rückstand auf die Veilchen haben. Die Tore in der lange Zeit schwachen Partie im Casino-Stadion erzielten Hlinka nach einem Rosicky-Corner (10.) bzw. Wagner unter großer Mithilfe von Bregenz-Schlussmann Mathias Nagel (30.) sowie in der Endphase Janocko (80.), Rushfeldt (83.) und Linz (86.).

Die einzigen Höhepunkte in der ersten Hälfte waren die beiden Treffer. Vor dem Führungstor der Hausherren war Pedersen mit einem herrlichen Solo durch die ganze Austria-Abwehr marschiert, beim anschließenden Schuss zog er sich jedoch eine Verletzung im linken Oberschenkel zu und musste ausgetauscht werden. Austria-Torhüter Mandl klärte, indem er den Ball in den Corner abwehrte, aus dem folgenden Eckball resultierte das 1:0: Hlinka stieg am kurzen Eck hoch und verlängerte den Ball mit Köpfchen perfekt ins lange.

Überaus kurios war der Ausgleich für die in der Folge zwar bemühten, doch etwas ratlos wirkenden Wiener: Golemac spielte zurück auf Tormann Nagel, der vor heimischen Publikum sein Debüt im Bregenz-Dress gab. Der Abschlag des Winde-Ersatzmanns misslang und landete beim im Mittelfeld lauernden Wagner, der nicht lange fackelte und aus gut 25 Metern abzog. Und dieser eigentlich leicht zu parierende Schuss rutschte Nagel durch die Hände ins eigene Gehäuse!

Nach dem Wechsel machte Nagel diesen Schnitzer wieder gut. Zuerst zeichnete er sich bei einem Volleyschuss von Mayrleb mit einer Faustabwehr (56.), wenig später bei einer Rushfeldt-Chance mit einer Fußabwehr (63.) aus. Im Finish musste er dann aber doch noch den Ball aus dem eigenen Gehäuse fischen, und zwar gleich drei Mal innerhalb von sechs Minuten. Nach einem Fehler von Sick drang Janocko in den Strafraum ein, umkurvte dort Verteidiger Pircher und schoss am herausstürzenden Nagel vorbei ins Tor (80.). Drei Minuten später landete zunächst ein Janocko-Schuss an der Querlatte, den Abpraller verwertete Rushfeldt per Fallrückzieher aus kurzer Distanz zum 3:1. Und nach einem Hiden-Freistoß aus knapp 20 Metern, den Nagel nur kurz abwehrte, war dann Linz zur Stelle und besorgte den Endstand.

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