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Bregenz verliert in Graz 0:3

Der Liebherr GAK hat am Sonntag nach dem Remis im UEFA-Cup in Auxerre auch in der heimischen Fußball-T-Mobile-Bundesliga die Pflicht erfüllt.

Die Grazer setzten sich vor 6.153 Fans im Schwarzenegger-Stadion gegen Schlusslicht Casino SW Bregenz dank Toren von Kollmann (23.), Bazina (54.) und Aufhauser (88.) mit 3:0 durch. Der Meister hielt damit vor dem Grazer Derby gegen Sturm am Mittwoch den Anschluss an die Tabellenspitze und rangiert nur noch drei Punkte hinter dem Führungsduo Austria/Rapid.

Der GAK, bei dem Teamspieler Amerhauser nach einer Ellbogenverletzung sein Comeback feierte, startete jedoch nicht gerade souverän in die Pflichtaufgabe. Die Vorarlberger hielten anfangs gut mit und strahlten vor allem über Nzuzi auf der rechten Seite einige Gefahr aus. Als der Nationalstürmer aus dem Kongo dann in Minute 12 von Sick elferverdächtig umgerempelt wurde, blieb die Pfeife von Schiedsrichter Falb allerdings stumm. Der in dieser Situation glückliche Double-Gewinner übernahm in weiterer Folge die Kontrolle über die Partie, die Gäste kamen kaum mehr aus der eigenen Hälfte.

Teamstürmer Kollmann, der außerdem zwei Abseitstore erzielte, erlöste die Grazer nach 22 Minuten mit seinem sechsten Saisontreffer. Standfest hatte eine weite Dollinger-Flanke zuvor mustergültig zur Mitte zurück gebracht. Noch vor der Pause hätten der GAK durch Muratovic (25.), Standfest (33.) und abermals Kollmann (36.) seine Führung verdoppeln können. Es dauerte aber bis zur 54. Minute, ehe der starke Bazina nach Muratovic-Flanke von der zum wiederholten Male vergebens auf Abseits spielenden Bregenzer Abwehr mutterseelenallein gelassen im Fünfer zum Schuss kam und Tolja keine Chance ließ.

Der Bregenzer Schlussmann, der als bester Vorarlberger Schlimmeres verhinderte, musste in 13 Spielen bereits 39 Mal hinter sich greifen. Vor weiteren Gegentreffern bewahrte ihn aber nicht seine unsichere Abwehr, sondern die schwache Chancenverwertung des Meisters. Unter anderem scheiterten Bazina per Kopf (58.), Standfest (Lattenkopfball/64.) und Kollmann (67.) alleine vor dem leeren Tor. Doch eine Ko-Produktion der beiden eingewechselten Nationalspieler Amerhauser und Aufhauser, der per Kopf verwertete, sorgte kurz vor Schluss für den 3:0-Endstand. Die Bregenzer, für die der ebenfalls eingewechselte Jansen die besten Chancen auf den Anschlusstreffer vergab (72. und 80.), halten damit weiter erst bei sechs mageren Punkten.

Meinungen

„Es lief nicht alles perfekt, aber mit dem Resultat und der Leistung bin ich nach dem UEFA-Cup zufrieden. Gegen Sturm müssen wir am Mittwoch aber konzentrierter zu Werk gehen, denn wir werden nicht so viele Chancen vorfinden wie heute. Das Foul von Sick habe ich jetzt im Fernsehen gesehen. Es war ein Elfmeter, aber im Gegenzug hätte man auch bei einem Foul an Kollmann pfeifen können. Alles in allem ist das gerecht. Bregenz hatte auch seine Chancen, nutzte sie aber zum Glück nicht.“ Regi van Acker (Bregenz-Coach): „Uns wurde ein klarer Elfer vorenthalten. Wären wir 1:0 in Führung gegangen, wäre das ganze Spiel anders gelaufen. Der GAK hatte mehr Qualität als wir, spielte aber nicht so gut wie in Auxerre. Für uns müssen jetzt in den nächsten beiden Heimspielen zumindest vier Punkte her.“

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