Brüderpaar wollte Sack Mehl als hochwertiges Kokain verkaufen

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Richtig schlecht ist ein vermeintlicher Drogendeal für das serbische Brüderpaar gelaufen, denn die zwei gerieten an verdeckte Polizeiermittler.

Nach einem Hinweis hatte der Beamte Kontakt mit einem der Männer (25) aufgenommen und einen Übergabe-Termin ausgemacht: 170 Gramm Kokain sollten für 10.200 Euro die Besitzer wechseln – tatsächlich waren es 411 Gramm Mehl, berichtete Oberstleutnant Georg Rabensteiner von der Außenstelle West des Landeskriminalamts (LKA) Wien.

Die Exekutive hatte im Juni einen Hinweis bekommen, dass der 25-jährige Asylwerber Suchtgift zum Kauf anbietet. Daraufhin begann ein verdeckter Ermittler der Gruppe Wolfgang Hottowy, mit dem Mann zu verhandeln und vereinbarte schließlich für gestern, Mittwoch, einen Übergabetermin. Man traf sich gegen 16.00 Uhr im Bereich des Stadtparks und fuhr dann gemeinsam im Auto des vermeintlichen Kunden nach Rudolfsheim-Fünfhaus. In einer Seitengasse der Mariahilfer Straße musste der Beamte parken und der Verdächtige verschwand in einem Wohnhaus, so Rabensteiner.

Nach rund einer halben Stunde kam der Mann gemeinsam mit seinem 22-jährigen Bruder und einem Sack mit weißem Pulver wieder aus dem Haus. Am Weg zurück zum Auto versteckten sie den Sack in einem Park und kontrollierten dann das dargebotene Geld des Beamten. Erst dann holten sie das vermeintliche Kokain wieder aus dem Versteck und übergaben es ihrem “Kunden”. Dabei wurden sie von Mitgliedern der Polizei-Sondereinheit “Cobra” überwältigt und festgenommen. Die Brüder wurden in Untersuchungshaft genommen; der jüngere zeigte sich bei den Einvernahmen geständig.

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