Brauer-KV: 3,2 Prozent gefordert - Straßenaktion in Wien geplant

Brauer-KV-Verhandlungen gehen in die 3. Runde, Straßenaktion geplant.
Brauer-KV-Verhandlungen gehen in die 3. Runde, Straßenaktion geplant. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Die Verhandlungen um den Blauer-Kollektivvertrag gehen in die dritte Runde. Gefordert wird ein Lohn- und Gehaltsplus von 3,2 Prozent.

In den ersten beiden Verhandlungsrunden kam es laut Gewerkschaft zu keinen Fortschritten, weil die Arbeitgeber der Großbrauereien kein Angebot vorgelegt haben. Gewerkschaften und Betriebsräte planen nun am Donnerstag vor dem dritten Verhandlungstermin eine Straßenaktion in Wien.

Brauereien: 3,2 Prozent mehr Geld gefordert

Im Vorjahr gab es eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1,47 Prozent. "Die Krise ist weitgehend überwunden, die rund 3.500 ArbeitnehmerInnen der Brauindustrie haben sich daher einen fairen Abschluss verdient", so die Arbeitnehmer-Verhandler, Anton Hiden (Gewerkschaft PRO-GE) und Bernhard Hirnschrodt (Gewerkschaft GPA) am Dienstag in einer Aussendung. Der konstant bleibende Bierkonsum im privaten Bereich und vor allem die Wiedereröffnung der Gastronomie hätten zu einem deutlich verbesserten wirtschaftlichen Ausblick für die Brauindustrie geführt.

Straßenaktion vor Verhandlungsrunde in Wien geplant

"Wir werden daher rund um den dritten Verhandlungstermin gemeinsam mit den Betriebsräten mittels einer Straßenaktion auf unsere Forderungen aufmerksam machen", so Hiden und Hirnschrodt. Die Straßenaktion findet ab 10.30 Uhr vor dem Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie in Wien statt. Sollte es auch in der dritten Runde zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis kommen würden weitere gewerkschaftliche Maßnahmen ergriffen, so die Arbeitnehmervertreter. "Gerade im anrollenden Weihnachtsgeschäft wäre es schade, wenn die Bierproduktion ins Stocken geraten würde", betonen die Gewerkschafter.

(APA/Red)

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