Brandanschlag auf Haus in Gablitz

Der Schauplatz der Explosion in einem Einfamilienhaus in Gablitz am Sonntag. &copy APA
Der Schauplatz der Explosion in einem Einfamilienhaus in Gablitz am Sonntag. &copy APA
Nach dem Brandanschlag auf sein Haus in Gablitz (Bezirk Wien-Umgebung) am Wochenende ist der Besitzer heute, Dienstag, von NÖ Kriminalisten umfangreich zur Causa und möglichen Hintergründe befragt worden.

Laut Chefinspektor Rudolf Scheidl, Leiter der Brandgruppe der NÖ Kriminalabteilung (KA NÖ), standen weiters Gespräche mit Zeugen an: Der gebürtige Iraner hatte angegeben, sein Haus am Samstag um 18.00 Uhr verlassen zu haben – kurz nach Mitternacht kam es zur Explosion.

Kein Unbekannter

Der 64-Jährige war während der Löscharbeiten eingetroffen. Er wurde wegen eines Schwächeanfalles ins Krankenhaus gebracht war in der Folge bis dato nach eigenen Angaben nicht zu einer Einvernahme fähig. Der Geschädigte ist der Exekutive kein Unbekannter. Er stand gemeinsam mit seinem Bruder 1998 wegen Suchtgifthandels vor Gericht. Bereits in den achtziger Jahren waren die Perser, die in Wien offiziell einen Teppichhandel betrieben, zu jahrelangen Freiheitsstrafen verurteilt worden, weil sie 60 Kilogramm Heroin in Verkehr gesetzt hatten.

Zum Zeitpunkt der Detonation hatte sich niemand in dem Einfamilienhaus befunden. Zeugen gaben an, kurz vorher Licht in den Räumen gesehen zu haben. Weiters hat laut der Tageszeitung „Kurier“ eine Nachbarin gegen 22.00 Uhr beobachtet, dass jemand aus einem Fenster sprang.

Es war Brandstiftung

Die Untersuchung zur Ursache ergaben eindeutig Brandstiftung. An mehreren Stellen war Benzin verschüttet worden, ein Gashahn an einer aufgeschraubten Schraubverbindung der Gasleitung war geöffnet. Im Keller standen zwei Fenster offen.

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