Brand nach Explosion bei Salzburger Spannplattenfabrik Kaindl

Auf dem Betriebsgelände der Salzburger Spannplattenfabrik Kaindl in Wals-Siezenheim (Flachgau) ist es am Montagnachmittag in einer Filteranlage zu einer Explosion gekommen.
Bilder des Großeinsatzes

Danach brach in dem Werk I des Unternehmens ein Brand aus. Laut Rotem Kreuz wurde niemand verletzt. Die Ursache für die Explosion und die Höhe des Sachschadens standen vorerst nicht fest.

Der Brand sei vermutlich durch eine Staubverpuffung in einer Anlage zur Aufbereitung von Sägespänen ausgelöst worden, erläuterte der Geschäftsführer der Spanplattenfabrik Kaindl, Leonhard Schitter, im APA-Gespräch. “Das Feuer griff auf die Filteranlage über und wurde beim Feuerschutzbunker gelöscht.” Am späten Nachmittag mussten noch Glutnester beseitigt werden.

Um einen Großbrand handelte es sich laut Feuerwehr nicht, es musste aber ein Atemschutztrupp eingesetzt werden. Insgesamt 100 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Wals-Siezenheim, der Salzburger Berufsfeuerwehr und des Einsatzleitfahrzeuges aus Eugendorf standen im Einsatz.

Im Jänner 1989 hatte ein Großbrand in der Spanplattenfabrik rund 60 Prozent des gesamten Werkes zerstört. Damals hatten Hunderte Feuerwehrleute mehr als zwei Tage benötigt, bis die Flammen endgültig gelöscht waren. Der Schaden betrug damals rund eine Milliarde Schilling.

  • VIENNA.AT
  • Salzburg-News
  • Brand nach Explosion bei Salzburger Spannplattenfabrik Kaindl
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen