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Botox-Spezialist gab "ForeverYoung"-Party

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Eigentlich sagt man den Wienern eine gewisse Affinität zu Verfall und Tod nach. Für die Besucher der „Forever Young“-Party des Schönheitschirurgen und Botox-Spezialisten Dr. Artur Worseg in der Wiener Lugner City am Dienstagabend traf das allerdings nicht unbedingt zu.

Hier galt es eher, möglichst lange möglichst frisch auszusehen, ohne in den Verdacht zu geraten, die Dienste des Experten allzu sehr in Anspruch zu nehmen. Jeannine Schiller kam vorsichtshalber gleich mit einem ärztlichen Attest: „Ich bin nicht operiert!“

Das Gutachten, das Schiller im Rahmen eines Tests für eine Frauenzeitung machen hat lassen, sagt nicht nur, dass die Haut der Society-Lady nicht geglättet, sondern auch dass der Mund „nicht unterpolstert“ wurde. Trotzdem hadert Schiller ein wenig mit ihrem Äußeren: „Ich wollte mir die Brust verkleinern lassen. Ja, wirklich. Den Männern gefällt es vielleicht, aber mich stört es beim Laufen“, klagte sie. Die lange Operationszeit von etwa fünf Stunden schreckte die Löwenmähne schließlich ab. „Vergrößern ist leicht: Brust aufschneiden, Kissen reinstecken, Brust zu machen. Aber verkleinern ist wirklich kompliziert“, erklärte die Charity-Lady.

Chmalar schwört auf Cremes

Dieter Chmelar sind Schönheitsoperationen nicht ganz unbekannt. „Noch einmal würde ich mir aber nicht Fett absaugen lassen. Das war damals ein ’wallraffscher’ Selbstversuch“, sagte er. Heute schwört der Moderator auf Cremes, die seine Frau für ihn aussucht. „Ich habe einen eigenen Schmollwinkel im Alibert“, meinte Chmelar.

Komiker Mat Schuh konnte sich noch gut an die damaligen Schlagzeilen von Chmelar erinnern. „Aber ich dachte, er hat sich die Tränensäcke wegnehmen lassen“, rätselte er. Er selbst sah – vorerst – keinerlei Grund mit ärztlicher Hilfe ein schönerer Dancing-Star zu werden: „Ich habe das perfekte Radiogesicht“.

„Ich sehe sonst noch aus wie der Dracula“

Den Gastgebern, der Familie Lugner, ist die Erfahrung mit Botox auch nicht ganz fremd. Richard hat sich für einen Opernballbesuch die Stirn glätten, „Mausi“ sich vor drei Jahren eine Kurzsichtigkeitsfalte wegspritzen lassen. „Es hält noch immer“, freute sie sich. Mörtel dürfte indes genug von kosmetischen Eingriffen und Mittelchen zu haben. „Ich sehe sonst noch aus wie der Dracula“.

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