Bon Jovi rockte Wiener Ernst-Happel-Stadion

Am Freitag war es endlich so weit: Bon Jovi kamen um das prall gefüllte Wiener Ernst Happel-Stadion auf Mark und Nieren zu prüfen. Rund 50.000 begeisterte Fans konnten ihr Idol live sehen.
Bon Jovi rockte Wien
Die Rock-Show in Wien

Um das größte Stadion Wiens, das Wiener Ernst-Happel-Stadion, für eine Show von Bon Jovi gebührend umzubauen, brauchten Arbeiter und Helfer rund drei Tage.  Die Bühne, mit einem Gewicht von 150 Tonnen, wurde mit einem 800.000 Watt starkem Soundsystem und einer riesigen Leinwand ausgestattet.

Bon Jovi rockten im Wiener Ernst-Happel-Stadion

Bon Jovi zählen schon seit einer gefühlten Ewigkeit zu den Rock-Giganten und ist eine der weltweit erfolgreichsten Tour-Bands. Über 50.000 Menschen pilgerten trotz Schlechtwetter ins Wiener Ernst-Happel-Stadion um ihrem Idol so nah wie möglich zu sein und eine elektrisierende Show zu erleben.

Bon Jovi sparten nicht an Zugaben

Nach fast 30 Jahren im Geschäft überraschen die vier US-Granden von Bon Jovi auch immer noch mit ihrer hohen Live-Disziplin: Da wird pünktlich um 20 Uhr gestartet und drei Stunden lang nicht pausiert. Da gibt es neben der derzeit größten Videowall im Konzertbetrieb auch einen Rundsteg ins Publikum – für die nötige Tuchfühlung. Da kommt kein peinliches Danebenhauen an musikalischer Front vor – neben Jon zeigte sich auch der erst kürzlich aus der Reha zur Tour zurückgekehrte Richie Sambora in bester Form. Da wird mit Zugaben nicht gespart. Da wird von der ersten Nummer an fleißig “Raise Your Hands” geübt. Sogar der Regen hörte pünktlich zum Konzertbeginn auf.

Riesen Show der Rockband im Happel-Stadion

Den Platz auf der Leinwand teilten sich Jon, Richie, Tico und David mal mit dem Dalai Lama, mal mit Striptänzerinnen, mal mit Fans, die “Livin’ On A Prayer” bei Youtube gesungen haben, mal mit Alltagshelden vom Feuerwehrmann bis zum Nierenspender. Dann wieder Jons Strahlemann-Lächeln, 18 Meter hoch. Zum Zugaben-Reigen – nach immerhin 20 regulären Nummern von so gut wie jedem Album ihrer Bandgeschichte – hatte er auch die rot-goldene Uniformjacke abgelegt und bekräftigte mit der schlichten Ledernen noch einmal, was 50.000 Fans auch vor diesem Gig zurecht erwartet haben: Dass Bon Jovi ihr Rezept seit drei Jahrzehnten nur geringfügig adaptiert haben.  

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