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Bluttat in Gerasdorf: Verdächtige weiter in Haft

Die Verdächtigen befinden sich weiter in Haft.
Die Verdächtigen befinden sich weiter in Haft. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Die U-Haft für den angeblichen Tatbeteiligten der Bluttat in Gerasdorf wurde. verlängert. Der mutmaßliche Schütze sitzt bis Jänner 2021 wegen nicht bezahlter Verwaltungsstrafen in Haft.
Mann mit Kopfschuss getötet
Opfer war "gefährdet"

Die beiden im Zusammenhang mit der Bluttat in Gerasdorf - der 43-jährige Mamichan U. alias Martin B. wurde am 4. Juli unweit der Wiener Stadtgrenze erschossen - festgenommen Männer befinden sich weiter in Haft. Das bekräftigte der Sprecher des Korneuburger Landesgerichts, Wolfgang Schuster-Kramer, am Donnerstag.

Mutmaßlicher Schütze bereits in Haft

Bei dem angeblich tatbeteiligten 37-Jährigen, der mit dem Opfer zum Tatort gekommen war und der zunächst als Zeuge gegolten hatte, wurde die U-Haft um vier Wochen verlängert. Bei dem mutmaßlichen Schützen war dies insofern nicht erforderlich, als er bis zu seiner Inhaftierung offene Geldstrafen nicht bezahlt hat. Daher wurden nun eine Ersatzfreiheitsstrafe aus einer vorangegangen Verurteilung wegen eines minder schweren Vergehens und Verwaltungsstrafen "schlagend", die der 47-Jährige bis Jänner 2021 absitzen muss. Danach wird - sollten die Ermittlungen in dem Mordfall noch andauern und Haftgründe gegeben sein - die U-Haft wieder Thema. "Die U-Haft ist nur unterbrochen", hieß es seitens der Staatsanwaltschaft. Sollten die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, wäre mit einer Verlängerung zu rechnen.

(APA/red)

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