Blutiger Selbstmordanschlag in Somalia

Bei einem Selbstmordanschlag in Somalia sind nach Behördenangaben mehr als 20 Mensche getötet worden. Ein Attentäter habe in einem mit Sprengstoff beladenen Auto einen Konvoi der Afrikanischen Union attackieren wollen, berichtete der Sicherheitsbeamte Mohamed Hassan. Stattdessen habe die Bombe aber einen Minibus getroffen, in dem Zivilisten saßen. Zwölf weitere Menschen wurden demnach verletzt.


Die Tat ereignete sich Zeugen und Polizei zufolge in Elasha Biyaha, etwa 15 Kilometer von Mogadischu entfernt. “Überall sind Blut und Leichenteile zu sehen”, sagte eine Anrainerin der Nachrichtenagentur dpa. “Es ist einfach unmöglich, bei den Toten Frauen von Männern zu unterscheiden.”

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag, jedoch ist es wahrscheinlich, dass die radikalislamische Miliz Al Shabaab verantwortlich ist. Die Gruppe hatte erst vor wenigen Tagen Rache geschworen und mit neuen Angriffen gedroht, nachdem ihr Anführer Ahmed Abdi Godane in der vergangenen Woche bei einem US-Luftangriff getötet worden war.

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