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Black Stone Cherry live in Wien: Harte Schale, noch härterer Kern

Black Stone Cherry rockten in der Brauerei.
Black Stone Cherry rockten in der Brauerei. ©APA/Sujet
Es wurde laut in der Ottakringer Brauerei: Dass unter der harten Schale auch ein steinharter Kern steckt, bewiesen die Südstaaten-Rocker Black Stone Cherry Dienstagabend in Wien.

Der familiäre Rahmen in der Brauerei erwies sich als nahezu perfekt für das Quartett, das im kommenden April mit “Kentucky” (Mascot) sein fünftes Studioalbum veröffentlichen wird.

So brauchte es lediglich den Kracher “Me And Mary Jane” aus dem aktuellen Album “Magic Mountain”, um die Menge von null auf hundert zu bringen – ein Zustand, der das kompakte Set lang andauern sollte. Denn zwischen dem Opener und den finalen “White Trash Millionaire” sowie “Blame it on the Boom Boom” sollten nicht einmal eineinhalb Stunden liegen.

Black Stone Cherry machten tolle Stimmung

Für mehr wäre das menschliche Ohr ohnehin nicht geschaffen gewesen: An den Reglern setzte man auf die volle Dröhnung – das leider auf Kosten des durchaus abwechslungsreichen Repertoires.

Dass Black Stone Cherry nicht nur auf zeitgenössischen Southern Rock setzt, sondern auch Elemente aus Country, Soul und sogar Bluegrass in ihr Repertoire einbaut, war in der Ottakringer Brauerei kaum noch wahrzunehmen. So lag es an den geschmackvollen Balladen “Things My Father Said” und dem neuen “The Rambler”, die spielerische Qualität der Bandmitglieder hervorzuheben. Drum-Solo samt Blues Harp inklusive.

Wann Black Stone Cherry in Europa endgültig die volle Anerkennung zuteil wird, bleibt fraglich. Geht es nach Drummer John Fred Young, steht der Glaube an das Gute bei den durchaus religiös geprägten Hardrockern stets im Vordergrund. Sollte sich dieser auf den Geschmack des europäischen Publikums übertragen, könnten der noch jungen Band bald auch die größeren Hallen bald zur Verfügung stehen. Wiedersehen in Wien macht auf jeden Fall Freude.

(APA)

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