Bizzarer Streit wegen Haiti-Hilfe!

Nach dem katastrophalen Erdbeben im Jänner 2010 brauchen die Menschen in Haiti jede erdenkliche Hilfe. Sean Penn und Wyclef Jean engagieren sich zwar beide für den verwüsteten Karibik-Staat, machen sich aber dennoch über die Medien gegenseitig schlecht.

Seit Wyclef Jean Präsident von Haiti werden wollte, hat Sean Penn ein Problem mit ihm: Der Hollywoodstar – selbst einer der eifrigsten prominenten Helfer – zweifelte in Interviews an, dass der Rapper der richtige Mann für den Job sei. Vor allem, weil man diesen in den Monaten nach dem verheerenden Erdbeben kaum in dessen Heimat gesehen habe.

Beleidigte Leberwurst?

Eine Aussage, die Wyclef Jean offenbar irritiert: “Ich habe eine Nachricht für Sean Penn: Vielleicht hat er mich in Haiti nicht gesehen, weil er zu sehr damit beschäftigt war Kokain zu schnupfen!”, ließ der 40-jährige Neo-Politiker den zweifachen Oscarpreisträger nun während eines Konzerts in New York wissen.

Worte, die wiederum Sean Penn missfielen: Jean habe offensichtlich keine Ahnung, welchen körperlichen Strapazen sich die freiwilligen Helfer in Haiti aussetzen. Es sei lächerlich zu glauben, unter diesen Bedingungen würden Drogen konsumiert, meinte Penns Sprecherin Mara Buxbaum.

“Die Jenkins-Penn Haitian Relief Organization hat eine strikte Null-Toleranz-Richtlinie für illegale Drogen. Die hat Sean Penn als ihr Chef nicht nur ausgegeben – er hält sich auch daran. Dass Mr. Jean eine falsche Anschuldigung wie diese erhebt, ist unvernünftig und betrüblich, kommt aber nicht überraschend.”

Da Wyclef Jean in den vergangenen fünf Jahren nicht in Haiti gelebt hat, darf er nicht für das Präsidentenamt kandidieren, wie die zuständige Wahlkommission kürzlich entschied.

(seitenblicke.at/foto:dapd)

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