"Bis heute sehe ich keinen Sinn darin!"

Drei Jahre nach dem Tod ihres Ex-Freundes Heath Ledger hat Michelle Williams nun erstmals über die wohl schwierigste Zeit ihres Lebens gesprochen.

Nach Heath Ledgers tragischem Tod durch eine unbeabsichtigte Überdosis Medikamente im Jänner 2008 wurde rasch klar, wie sehr seine Ex-Partnerin Michelle Williams, die Mutter seiner Tochter Matilda, 5, unter dem schrecklichen Ereignis litt: Auf Fotos aus dieser Zeit sah die ehemalige “Dawson’s Creek”-Darstellerin immer todtraurig aus: Heaths Tod hatte sie eindeutig schwer mitgenommen.

Magisches Denken

Williams selbst sprach erst jetzt, fast drei Jahren nach dem Drama, erstmals über ihre damaligen Gefühle: “Es war ein Jahr, das ich mit einem fast magischen Denken verbinde. Auf gewisse Weise tut es mir leid, es immer weiter hinter mir zu lassen. Mir war damals, als könnte Heath plötzlich zur Tür reinspazieren oder hinter einem Busch hervorspringen. Ich vermisse diese Zeit auf eine seltsame Art, da all die Möglichkeiten, die es damals gab, nun verschwunden sind.”, erzählte die 30-Jährige in der Sendung “Nightline” des amerikanischen TV-Senders ABC.

Bei der Bewältigung ihrer Trauer habe ihr das Buch “The Year of Magical Thinking” von Joan Didion sehr geholfen, da es sie dazu brachte, über ihre Gefühle zu reflektieren. “Eine Zeile aus dem Buch hat mich immens getröstet: ‘Wenn du wirklich alles verloren hast, kannst du zumindest an Verlust reich werden.’ Ich habe zwanghaft über das Davor und das Danach nachgedacht – eine ganze Menge an Dingen ist damals gestorben.”

Heaths Tod sei für sie dennoch völlig sinnlos gewesen. “Neue Beziehungen und Freundschaften, die sich daraus ergaben – die haben einen Sinn für mich. Heaths Tod hat bis heute keinen.”

(seitenblicke.at/foto:dapd)

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