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Billige Brillen

Symbolbild &copy bilderbox
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Die Kassenzuschüsse für Sehbehelfe werden mit dem kommenden Jahr halbiert. Die Wiener Optiker greifen ihren Kunden nun unter die Arme und verbilligen Brillen, berichtet orf.at.

Viele Wiener und Wienerinnen wollen vor nächstem Jahr noch eine neue Brille, weshalbt Augenärzte und Optiker alle Hände voll zu tun haben. Ab 2005 werden nämlich die Kassen-Zuschüsse für Sehbehelfe halbiert. Dies ist Teil der Gesundheitsreform, die am Dienstag im Ministerrat beschlossen wurde. Allein bei der Wiener Gebietskrankenkasse wären knapp 90.000 Menschen von den Einsparungen betroffen.

Aktion bis Ende März

Kinder, sozial Bedürftige und schwer Sehbehinderte erhalten weiterhin einen Zuschuss. Alle anderen müssen ihre Brillen und Kontaktlinsen künftig aus eigener Tasche bezahlen. Das sei alles andere als sozial, sagte der Innungsmeister Toni Koller.

“Die Wiener Optiker planen in den nächsten Wochen und Monaten für die Menschen, die im niedrigeren Dioptrienbereich sind, das, was man gemeinhin als Selbstbehalt bezeichnet, zu verschenken”, so Koller. Das wären 20 bis 30 Euro pro Brille. Die Aktion ist mit Ende März befristet.

Zwölf Mio. Euro für Sehbehelfe

Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) hat vergangenes Jahr knapp zwölf Mio. Euro für Sehbehelfe aufgewendet. 150.000 Versicherte haben von den Zuschüssen profitiert. WGKK-Obmann Franz Bittner bezeichnete die Leistungskürzung als kurzsichtig und gesundheitsgefährdend.

Optiker erwarten noch Änderungen
Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) hat Susanne Binder, die Leiterin der Augenklinik an der Rudolfstiftung, beauftragt zu prüfen, ab welcher Dioptrienstärke jemand als schwer sehbehindert gilt. Optikermeister Toni Koller geht davon aus, dass es im allerletzten Moment doch noch zu Änderungen bei den Einsparungsplänen der Bundesregierung kommt.

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