Billa vs. BZÖ: Anwalt wird aktiv

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Das BZÖ hat auch am Dienstag für Ärger beim Billa-Rewe-Konzern gesorgt: Es sind neuerlich "Ja-natürlich"-Werbungen in Inseraten erschienen. Ein Anwalt wird eingeschaltet.

Obwohl BZÖ-Obmann Westenthaler am Montag versichert hatte, den „ja! Natürlich“-Slogan der Lebensmittelkette, mit dem das BZÖ für seinen Quereinsteiger Ex-Billa Chef Veit Schalle geworben hatte, nicht plakatieren zu wollen, erschienen am Dienstag wieder entsprechende Inserate in Tageszeitungen.

Die Rewe-Gruppe kündigte nun an, ihren Anwalt einzuschalten. Der Konzern hatte am Montag in einem offenen Brief Schalle gebeten, von der Verwendung des Slogans, mit dem das Unternehmen die firmeneigenen Bioprodukte bewirbt, Abstand zu nehmen. Die Verwendung der Marke „ja! Natürlich“ (Originalschreibweise von Rewe, Anm.) sei weder mit dem Konzern abgesprochen noch von diesem gewünscht, hieß es dort.

Am gleichen Tag war dann auch Westenthaler zurückgerudert. Er erklärte, dass dies kein Slogan sei, der plakatiert werde. „Es gibt keine Kampagne“, so Westenthaler. Daran hat sich das BZÖ heute allerdings nicht gehalten, in mindestens zwei Tageszeitungen war der Werbespruch „Unser Mann für Wirtschaft und Arbeitsplätze – Veit Schalle – ja! natürlich – er kann’s“ in Inseraten zu lesen.

Nun legt auch der Lebensmittelkonzern nach. „Wir haben unseren Rechtsanwalt eingeschaltet, gegen das BZÖ vorzugehen“. Man strebe nun eine „Aufforderung auf Unterlassung“ an, so Unternehmenssprecherin Corinna Tinkler. Das BZÖ war vorerst für keine Stellungnahme zu erreichen.

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