"Bike-City" wird kritisiert

Symbolbild &copy bilderbox
Symbolbild &copy bilderbox
Die Wiener ÖVP hat wenig Freude mit dem Konzept der geplanten „Bike-City“ in der Leopoldstadt. Das vom Grün-Mandatar Christoph Chorherr vorgestellte Projekt lasse keine Wahl zwischen Fahrrad und Auto und arbeite mit einer Reduktion der Stellplatzverpflichtung für Autos, kritisierte VP-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl.

Das Prinzip solle nicht „entweder oder“, sondern „sowohl als auch“ lauten, forderte der VP-Politiker. „Es gibt bei dem von den Grünen vorgelegten Modell keine Garantie, dass die Mieter wirklich auf ein Auto verzichten“, betonte Gerstl – der sich selbst als „begeisterten Radfahrer“ bezeichnete.

Rad-Abstellplätze in Wohnhäusern gefordert

Er spreche sich genauso wie die Grünen für eine Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrer in Wien aus, unterstrich er. Sinnvoll wäre jedoch eine Diskussion über eine Förderung der Finanzierung von Rad-Abstellplätzen in den Wohnhäusern.

Hierbei sollte man sich auch über die Aufteilung der Mittel der Wohnbauförderung und Parkraumbewirtschaftung auseinander setzen. „Aber auf keinen Fall wollen wir eine punktuelle Reduzierung der Stellplatzverpflichtung bei Wohnbauten, die dann zu Lasten der zukünftigen Nutzer und der gesamten Bezirksbevölkerung geht“, betonte Gerstl.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • "Bike-City" wird kritisiert
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen