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Beweise für Waffenprogramme im Irak

Die USA verfügen nach Angaben zweier ranghoher Senatoren über zuverlässige Beweise für die Existenz verbotener Waffenprogramme im Irak.

Nähere Einzelheiten sollten voraussichtlich in Kürze veröffentlicht werden, kündigten die republikanischen Senatoren John Warner und Pat Roberts am Donnerstag nach ihrer Rückkehr aus dem Irak an. Demokraten, die an derselben Reise teilgenommen hatten, wiesen jedoch darauf hin, dass dabei keine klaren Beweise für die Existenz von Massenvernichtungswaffen gefunden worden seien.

Roberts erklärte, es habe einen Durchbruch gegeben bei der Suche nach Beweisen dafür, dass der Irak Programme zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen betrieben habe. Er rufe die Regierung von Präsident George W. Bush auf, einen Teil der neuen Informationen möglichst rasch zu veröffentlichen. Auf deren Grundlage werde „jeder ehrliche, objektiv denkende Mensch zu dem Schluss kommen, dass diese Waffen existiert haben“, sagte Roberts auf einer Pressekonferenz.

Der demokratische Senator Jay Rockefeller warf den Republikanern vor, die Öffentlichkeit täuschen zu wollen. Anstatt weiter nach Beweisen für die Existenz von Massenvernichtungswaffen zu suchen, gehe es nun plötzlich lediglich um Beweise dafür, dass der Irak diese entwickelt habe. „Das war nicht die Grundlage dafür, dass wir in den Krieg gezogen sind“, sagte Rockefeller.

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