Betrügerin saß im Rückholflugzeug

Nach der Flugkatastrophe kam auch eine per Haftbefehl gesuchte Niederösterreicherin aus dem Katastrophengebiet zurück - die Frau wollte offenbar die Gratis-Fluggelgenheit ausnützen. Flut-Special

Eine – wenn auch nur für die Polizei – freudige Wiederkehr in einem der Rückholflugzeuge aus dem Tsunami-Katastrophengebiet gab es am Montag auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Wie der Kurier in seiner Donnerstag-Ausgabe berichtet, wollte eine 48-jährige, per Haftbefehl gesuchte Frau offenbar die Gratis-Fluggelegenheit ausnutzen.


Die 48-Jährige war wegen schweren Betrugs in Untersuchungshaft gesessen, hieß es. Sie habe laut Anklage mit einem dubiosen Labor Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt und so Tausende Kunden um Geld und aussagekräftige Analysen gebracht. Nach einer Verlegung auf die Baumgartner Höhe sei ihr 2003 die Flucht gelungen.


Dem Leiter der Fahndungsgruppe der NÖ-Kriminalabteilung sei der Name nun auf der Passagierliste aufgefallen. „Schön, dass sie wieder da ist“, wird ein Fahnder in dem Blatt zitiert.

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