Betrug mit einer Toten?

Brittany Murphys Witwer scheint nichts heilig zu sein: Nun versuchte Simon Monjack scheinbar, mittels einer "Stiftung" Geld zu machen, für die er mit dem Namen seiner verstorbenen Frau warb. Doch die Sache flog jetzt auf ...
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Er sei ein Hochstapler, ein Betrüger, ein Verbrecher. Die Vorwürfe, die Simon Monjack insbesondere nach dem Tod seiner Frau Brittany Murphy öffentlich gemacht wurden, hatten es in sich. Und mittlerweile haben alle Kritiker des angeblichen Regisseurs erneut Grund zur Aufregung: Eine Stiftung, die Monjack im Namen von Murphy gemeinsam mit deren Mutter (siehe Foto) gegründet hat, ist zumindest äußerst dubios.

Die Website TMZ.com machte die Öffentlichkeit auf die “Brittany Murphy Foundation” aufmerksam, die via Internet zu Spenden aufrief. Das gesammelte Geld sollte Kindern zugute bekommen. Hieß es offiziell. Doch TMZ forschte nach und kam zu dem Ergebnis, dass die besagte Stiftung NICHT als Non-Profit-Organisation (NPO) registriert worden war. Laut US-Recht muss allerdings jede Vereinigung, die Geld für karitative Zwecke sammelt, sich als NPO deklarieren …

Spenden retour

Das Pikante an der Geschichte: Kurz nach der Veröffentlichung der Story durch TMZ ging die Internetseite der besagten Foundation offline – und wenig später wurde an gleicher Stelle eine Erklärung präsentiert: Man hatte, so das Statement, die Stiftung möglichst schnell gegründet, um den Wünschen Brittany Murphys zu entsprechen und ihren Freunden und Fans die Möglichkeit zu geben, ihr Andenken am Leben zu erhalten. Doch nun werde man keine Spenden mehr annehmen, bevor man nicht den Status einer Non-Profit-Organisation erhalten habe … die bisher gesammelten Beträge würden den Spendern sogar zurückgezahlt.

Ein Schelm, der hier vielleicht an versuchten Betrug denkt … TMZ.com versuchte natürlich, die Verantwortlichen zu der Causa zu befragen: die offizielle Sprecherin der Foundation wollte keinen Kommentar abgeben; Simon Monjack war nicht zu erreichen.

(seitenblicke.at/Foto: AP)

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