Betagte Steirerin wollte Feuerwehr nicht einlassen

Trotz Rauchgasvergiftung hat sich am Montag eine Pensionistin nahe Graz gegen die Hilfe der Feuerwehr nach einem Brand in ihrem Vorzimmer gewehrt. Die Frau hatte die Flammen großteils selbst gelöscht und wollte die alarmierte Feuerwehr deshalb nicht einlassen.

Schließlich konnten die Helfer die betagte Pensionistin überreden und letzte Glutnester beseitigen. Die Rettung brachte die 83-Jährige ins LKH Graz, so die Sicherheitsdirektion Steiermark am Dienstag.

Das Feuer war gegen 21.45 Uhr durch eine umgefallene Grabkerze im Vorraum der Frau in Krumegg (Bezirk Graz-Umgebung) ausgebrochen. Die allein stehende Pensionistin konnte die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr weitgehend unter Kontrolle bringen. Darum wollte sie den Einsatzkräften auch nicht die Tür öffnen. Als man sie doch überredet hatte, den Brand zu begutachten, fanden die Florianijünger noch glosendes Altpapier, Altkleidung und Plastik im Vorraum, in dem sich meterhoch Gerümpel stapelte. Im Spital stellten die Ärzte eine leichte Rauchgasvergiftung bei der Steirerin fest. Sie wurde zur Beobachtung stationär aufgenommen.

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