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Bessere Ökobilanz: Studie empfiehlt Getränkekarton statt Glasflaschen

Soll man Milch aus dem Getränkekarton oder der Glasflasche kaufen? Eine Studie gibt Aufschluss
Soll man Milch aus dem Getränkekarton oder der Glasflasche kaufen? Eine Studie gibt Aufschluss ©Pixabay (Sujet)
Auch wenn Glasflaschen auf dem Vormarsch sind: Wer beim Kauf von gekühlter Milch an die Umwelt denken will, greift guten Gewissens weiterhin zur Milch im Getränkekarton. So das Ergebnis einer aktuellen Studie.
Milchflasche wird Mehrwegflasche
Österreicher lieben Mehrweg

Dass sich Milch im Getränkekarton weiterhin eher empfiehlt, geht aus der Studie "Ökobilanz von Milchverpackungen" hervor, die das Institut c7-consult im Auftrag von Getränkekarton Austria durchgeführt hat. Dabei wurden die in Österreich verfügbaren Ein- und Mehrweg-Glasflaschen sowie PET-Flaschen und Getränkeverbundkartons für gekühlte Milch verglichen.

Studie: Tetrapak und Co. sind am klimafreundlichsten

Im Endbericht der Studie weist Roland Fehringer, Experte für die Ökobilanzierung von Getränkeverpackungen darauf hin, dass "der Getränkeverbundkarton aus ökologischer Sicht eine der klimafreundlichsten Verpackungslösungen ist."

Im Rahmen der Ökobilanzierung wird der gesamte Weg der Verpackungen von der Rohstoffgewinnung über Transport bis hin zum Recycling untersucht. In allen Wirkungskategorien weist der Getränkekarton für gekühlte Milch deutlich bessere Werte auf als die anderen in Österreich verfügbaren Gebinde.

So groß ist der Öko-Fußabdruck im Vergleich

Bei "Klimawandel" - der Umweltwirkung mit der höchsten Priorität - kommt der Getränkekarton in Österreich auf einen ökologischen Fußabdruck von 88 g CO2-Äquivalenten pro Verpackung (1l), deutlich vor der Einweg-Glasflasche (336g), Mehrweg-Glasflasche (115g) und PET-Einwegflasche (117g).

Die Prüfung durch einen unabhängigen Reviewer hat ergeben, dass "diese Studie einen wertvollen Beitrag zu einer versachlichten und differenzierten Diskussion rund um die Vor- und Nachteile verschiedener Verpackungsoptionen leistet."

Getränkekartons: Nachwachsender Rohstoff Holz punktet

Die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz bei der Kartonproduktion bringt hier die entscheidenden Pluspunkte, denn nachwachsende Rohstoffe entnehmen während ihre Wachstumsphase CO2 aus der Atmosphäre. Demgegenüber geben fossile Rohstoffe im Zuge ihrer Nutzung CO2 in die Atmosphäre ab.

"Wir sind bereits seit langem Teil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft", sagt Georg Matyk von Getränkekarton Austria. Milchverpackungen aus Karton überzeugen mit klaren Vorteilen: Sie schützen das Produkt vor Licht und Sauerstoff. Sie haben ein geringes Gewicht, sind leicht zu stapeln und optimal für Transport und Lagerung. Nach Gebrauch werden Getränkekartons einfach im gelben Sack bzw. in der gelben Tonne gesammelt und in Folge durch leistungsfähige Sortieranlagen der österreichischen Entsorger für den Recyclingprozess in Kartonfabriken gesondert bereitgestellt.

Getränkekarton Austria vertritt die gemeinsamen Interessen der Anbieter von Getränkekartons in Österreich - Tetra Pak, Elopak und SIG Combibloc - und setzt sich gemeinsam mit Partnern für die Sammlung und stoffliche Verwertung von Getränkeverbundkartons in Österreich ein.

Die c7-Studie "Ökobilanz von Milchverpackungen" ist auf der Getränkekarton Austria-Website abrufbar.

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