Berlusconi für Nobelpreis vorgeschlagen

Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi (65) wird von seiner eigenen Partei „Forza Italia“ für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Der Abgeordnete Antonio Gentile habe bereits mit der Sammlung von Unterschriften begonnen, berichtete die Tageszeitung „La Stampa“ am Samstag. Als Hauptverdienst Berlusconis wird demnach angeführt, dass er „Russland in die NATO gebracht“ habe.

Gentile dürfte damit jedoch etwas übertreiben: Berlusconi hatte Ende Mai lediglich als Gastgeber eines NATO-Russland-Gipfels in Pratica di Mare bei Rom fungiert. Dabei wurde ein Vertrag unterzeichnet, der zuvor zwischen Brüssel und Moskau ausgehandelt worden war. Dieser sieht eine noch engere Kooperation vor, jedoch keinen NATO-Beitritt Russlands.

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