Bergbau- und Stahlindustrie zahlt über drei Prozent mehr

Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten in der Bergbau- und Stahlindustrie steigen um drei Prozent.
Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten in der Bergbau- und Stahlindustrie steigen um drei Prozent. ©Roland Weihrauch dpa/lnw
Ab 1. November steigen in der Bergbau- und Stahlindustrie die Kollektivvertrgslöhne und -gehälter rückwirkend um drei Prozent. Die IST-Löhne steigen somit um 3,55 Prozent.

Darauf hat sich der dazugehörige Fachverband in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) heute mit den Gewerkschaften Pro-GE und GPA geeinigt, wie die Kammer in einer Aussendung mitteilte. Aufwandsentschädigungen werden um 2,5 Prozent angehoben. Höhere Zulagen für Schichtarbeit werden über mehrere Jahre verteilt.

Bergbau- und Strahlindustrie: Löhne steigen um über drei Prozent

Für die zweite Schicht wird die Zulage den Angaben zufolge über die kommenden drei Jahre jeweils um 16 Cent auf 1,004 Euro pro Stunde erhöht. In der dritten Schicht steige die Zulage in den nächsten sechs Jahren um jährlich rund 25 Cent. Betriebe, die in einer wirtschaftlich schwierigen Lage sind, können die Steigerung der Schichtzulagen unter klar definierten Umständen zurückfahren.

Lehrlinge erhalten deutlich mehr Geld

Lehrlinge erhalten deutlich mehr Geld: Die Lehrlingsentschädigungen werden im ersten Lehrjahr von 749 auf 800 Euro pro Monat angehoben, im zweiten von 959 auf 1.000 Euro, im dritten von 1.255 auf 1.325 Euro und im vierten von 1.675 auf 1.750 Euro. Das entspreche durchschnittlichen Steigerungen von 5,5 Prozent.

Weiters habe man für die Betriebe Erleichterungen bei den Rahmenbedingungen für Wochenend- und Feiertagsarbeit erzielt. Um besondere Auftragsspitzen besser bewältigen zu können, könne an zusätzlichen sechs Wochenenden gearbeitet werden.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Bergbau- und Stahlindustrie zahlt über drei Prozent mehr
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen