Bereits sieben Tote durch Westnil-Virus

Der durch Mücken übertragene gefährliche Westnil-Virus hat zwei weitere Menschenleben in den USA gefordert.

Im Bundesstaat Louisiana starben eine 76-jährige und eine 94-jährige Frau, teilten die Gesundheitsbehörden in New Orleans am Freitag mit. Insgesamt sind damit in diesem Jahr sieben Menschen an dem Virus gestorben.

Nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde (CDC) wurden landesweit mehr als 110 Infektionen gemeldet, allein in Lousiana sind es über 80. Betroffen sind von der schwersten Westnil-Epidimie seit drei Jahren bisher fünf Staaten und das Gebiet der Bundeshauptstadt Washington.

Das Westnil-Virus war vor drei Jahren erstmals in New York aufgetaucht und hatte sich seitdem überwiegend an der Ostküste und im Süden verbreitet. Damals starben sieben Menschen, 55 weitere waren infiziert. Die meisten Infizierten leiden an Kopfschmerzen und Grippesymptomen und erholen sich wieder. Für ältere Leute und solche mit schwachen Immunsystemen ist die Krankheit aber lebensgefährlich.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Bereits sieben Tote durch Westnil-Virus
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.