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Bereits fünfte Lange Nacht der Museen

Symbolfoto &copy a pa
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Die fünfte „Lange Nacht der Museen“ am 9. Oktober findet in Wien an 62 Locations statt, um eine Institution mehr als im Vorjahr - heuer ist auch das Schmetterlingshaus mit dabei.

Von den großen Museen fehlt neuerlich nur die Albertina – „aus Kapazitätsgründen“, wie es dort heißt. Das genaue Wien-Programm der „Langen Nacht“ wurde heute, Mittwoch, Nachmittag präsentiert. Insgesamt habe man landesweit die Zahl der Besucher seit der Premiere verfünffacht und bei den teilnehmenden Museen gar versiebenfacht, betonte Reinhard Scolik, der Programmdirektor des veranstaltenden ORF.

Highlights wie Marzipanmuseum oder Glücksbringermuseum


Neben den großen Ausstellungshäusern mit ihren aktuellen Schauen öffnen auch kleine Museen ihre Pforten, darunter sämtliche Bezirksmuseen, das Bestattungsmuseum, das Marzipan- und Demelmuseum, oder das Rauchfangkehrermuseum, dessen Direktor Günther Stern betonte, wie glücklich dass „Glücksbringermuseum“ bisher mit den Besucherscharen der „Langen Nächte“ gewesen sei. Unter den speziellen Events finden sich Schmankerln wie ein literarischer Leichenschmaus, Tangokurse und Weinverkostungen. Ausgangspunkt für den Shuttlebus und die sechs Routen ist der „Treffpunkt Museum“ am Heldenplatz. Das Ticket dient gleichzeitig als Eintrittskarte und Busfahrschein.


Am besten zu Fuß absolviert man die „City Tour“, und hat damit auch gleich die Hälfte der geöffneten Wiener Einrichtungen besucht. An hochkarätigen Ausstellungen gibt es etwa im BA-CA-Kunstforum die „Tamara de Lempicka“-Schau zu sehen. „Szenen aus dem Buch Tobias“ im Kunsthistorischen Museum befinden sich auf wertvollen Tapisserien, die gerade im Rahmen einer Sonderausstellung zu bewundern sind. Das Leopoldmuseum im Museumsquartier präsentiert „Schiele Landschaften“, und auch das Wien Museum thematisiert Schiele: „Egon Schiele und Arthur Roessler. Der Künstler und sein Förderer. Kunst und Networking im frühen 20. Jahrhundert“.


Selbst künstlerisch betätigen kann man sich im Haus der Musik beim „WalzerWürfelSpiel“, wobei Direktor Simon Posch Tipps zum Komponieren gibt. Einfach zuhören kann man aber auch: das Harri Stojka Trio spielt klassischen Swing. Auch das der Internationale Esperanto Museum setzt mehr auf aktiven Kulturgenuss und bietet stündlich einen „Crashkurs Esperanto“, noch dazu „ohne den üblichen Lernstress“, wie es auf der Homepage heißt. Allerdings gibt es auch eine Portion Bildung im Rahmen der Ausstellung „Die gefährliche Sprache. Die Verfolgung des Esperanto unter Hitler und Stalin“.

Kultur für Chocoholics


Kulturelle Schleckermäuler sollten sich das „Erste Wiener Schokolademuseum“, wo man sich an Schokoladebrunnen laben darf, sowie das Marzipan- und Demelmuseum in den unterirdischen Gängen der ehemaligen k. und k. Hofzuckerbäckerei nicht entgehen lassen. Neben süßen Schaustücken darf man sich dort auch zu „Frisch glacierten Sachertorten“ verführen lassen. Unweit davon befindet sich das Lipizzaner Museum in der Stallburg, das zu einer Video-Vorführung der edlen Hengste lädt. Über zwei Monitore kann man sogar die Pferde live in ihren Stallungen beobachten.

Die Tour „Linie 1“ etwa führt vom „Treffpunkt Museum“ aus zu sechs Locations, darunter das Museum für mittelalterliche Rechtsgeschichte/Foltermuseum. Dort warten 60 originalgetreue Folter-, Bestrafungs- und Hinrichtungsgeräte auf mutige Besucher. Endstation dieser Linie ist das Technische Museum Wien mit der Sonderausstellung „Massenware Luxusgut“. Im Atelier können auch gleich Handmodeldruck, Papier-Marmorieren, Prägen und Stanzen ausprobiert werden. Das Chillout nach dem kreativen Tun bietet der „Tango zwischen Dampfmaschinen“. Anfänger finden auch einen Tangolehrer vor, und danach warten südamerikanische Weinspezialitäten auf degustierfreudige Gaumen.

Weitere Schmankerln auf den anderen Linien: Der „literarische Leichenschmaus“ namens „A scheene Leich“ im Bestattungsmuseum, wo man auch (nur an diesem Abend) die historische Trauerkutsche im Hof besichtigen kann, „Barocke Tänze“ in historischen Kostümen und das Konzert „A la Maresienne“ mit dem Barockensemble im Liechtenstein Museum, ein „Charmantes Hutspektakel und Imperial Clubbing“ im Kaiser Franz Joseph Hutmuseum in der Piaristengasse, eine „Zaubersoiree“ im Museum für Unterhaltungskunst in der Karmelitergasse, oder bei Schönwetter eine Turmbesteigung des Währinger Rathausturms, veranstaltet vom dortigen Bezirksmuseum.

Service: – „Die Lange Nacht der Museen“, 9. Oktober 18 Uhr bis 10. Oktober 1 Uhr, Tickets um 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre zahlen nichts, „Treffpunkt Museum“ ist Ausgangspunkt für alle sechs Busrouten, Intervall: 15 Minuten
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